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Von nationalen Projekten bis hin zum internationalen Kunstevent: Wir informieren euch über die aufregendsten Ausstellungen ebenso wie über die provokativsten Statements der Kunst -Szene.

Übrigens: mehr über Schwarze Kunst in Wien gibt's hier.

 
D en Schweizer Künstler HR Giger näher vorzustellen ist wohl nicht mehr nötig. Kaum ein anderer Künstler schmückt mit seinen Werken so viele Privaträumlichkeiten der schwarzen Szene wie er! Als Urvater der biomechanischen Kunst inspirierte er unzählige andere surrealistische Künstler – ohne ihn würden viele Artworks von Szene- und Metalbands wohl eher dürftig aussehen... Zweifellos, seine Kunstwerke erfüllen viele Klischees der Szene, manche Werke kann man aufgrund ihrer Allgegenwärtigkeit auch kaum mehr sehen, die Kunstwerke verlieren aber dadurch ihren Reiz trotzdem nicht – Original bleibt Original! Die Ausstellung im KunstHaus Wien läuft noch bis zum 1. Oktober 2006 und wird bestimmt auch viele Besucher anlocken, die im Normalfall eher einen großen Bogen um diverse Ausstellungsstätten machen! Fazit der Ausstellung: Prädikat sehenswert. (Justine)
   
 

HR Giger in Wien

KunstHausWien

Untere Weißgerberstraße 13

1030 Wien

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 19 Uhr

Ausstellung noch bis zum 01.10.2006

Kleiner Tipp: Am Montag ist KunstHausmontag und der reguläre Eintritt ist um 50% ermäßigt!

www.kunsthauswien.at

 

   
   
 
Erstmals  in Österreich hat man die Möglichkeit die retrospektive Ausstellung von Albert Watsons zu besuchen - speziell für das KunstHausWien ausgewählt! In 2 Etagen kann man 130 extrem scharfe, kraft- und kontrastreiche Fotographien bewundern. Albert Watson, geboren und aufgewachsen in Schottland, hat in London studiert und ist dann 1970 in die USA übersiedelt. Er hat sich in den letzten Jahren einen großen Namen als erfolgreicher Mode- und Werbefotograph gemacht. Seine bemerkenswerten Fotos sind überall zu finden und er gehört unangefochten zu den weltweit meist gefragtesten Fotografen. Man kann in der Ausstellung einige eindrucksvolle Bilder von seinen Reisen rund um die Welt - von Marrakesch bis Las Vegas und den Orkneys - sehen, aber auch der erotische Anteil kommt nicht zu kurz. Sein Markenzeichen sind eindrucksvolle Bilder, die mit Ihrer Kraft, Genauigkeit und virtuosen Technik wirken. Das Künstlerhaus ist auf jeden Fall einen Besuch wert, obwohl die Ausstellung viel zu schnell vorbei ist... (Morrigan)
   
 

Albert Watson: frozen

Eine Retrospektive

KunstHausWien

Untere Weißgerberstraße 13

1030 Wien

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 19 Uhr

Ausstellung noch bis zum 29.01.2006

Kleiner Tipp: Am Montag ist Kunsthausmontag und der reguläre Eintritt ist um 50% ermäßigt!

www.kunsthauswien.at

 

   
   
   
 
Da  es in den letzten Wochen eine wirklich interessante Auswahl an Ausstellungen in Wien gab, möchte ich euch zusammenfassend (und rückblickend) ein paar Empfehlungen ans Herz legen. Da die Ausstellungsdauer von „Leonardo Da Vinci: Mensch-Erfinder-Genie“ bis zum 19.Juni verlängert wurde, habt ihr also noch die Chance, Da Vincis Erfindungen zu bestaunen. Die Schau zeigt 60 originalgetreu nachgebaute Modelle seiner erstaunlichen Konstruktionen, fernab von Mona Lisa und Co.! Um kaum einen anderen Künstler ranken sich so viele geheimnisvolle Legenden und Verschwörungstheorien wie um Leonardo Da Vinci, spätestens seit dem Roman „Das Sakrileg“ rätseln auch bisher kunstfremde Leser über das Schaffen des eindrucksvollen und einzigartigen Genies! Ob ihr auch in dieser Ausstellung Anlass für weitere Spekulationen finden könnt kann ich euch natürlich nicht garantieren, interessant und kurzweilig ist sie auf jeden Fall ;-)
 
Eine  große Portion Unterhaltungswert garantiert in jedem Fall die Ausstellung „Mathias Waske – Mona Lisa bis Madonna“, die noch bis 18. September im KunstHaus Wien zu sehen ist. Den Kernpunkt seiner Arbeiten stellen Karikaturen und Verfremdungen bekannter Werke dar – wirklich sehenswert! Ein bisschen Ironie in der teilweise doch sehr tristen und politisch überkorrekten Kunstszene hat noch nie geschadet und ist immer wieder sehr erfrischend, auch wenn Waske teilweise einen Hauch zu stark ins Plakative abrutscht…Aber der "Betende Hase" und seine Kollegen lassen gerne darüber hinwegsehen!
 
Plakativ  und allseits bekannt mag man vielleicht auch die Werke von Renè Magritte nennen, aber das liegt vielleicht eher daran, dass wir heutzutage von surrealistischer Kunst schon zu sehr übersättigt sind. Aber was kann Magritte dafür, dass diese Kunstrichtung zum Massenkitsch verkommen ist, seitdem es Salvador Dalis Motive auf diversen Kaffehäferln und Scherzartikeln in jedem Billigladen zu sehen gibt? Ausverkauf hin oder her – Renè Magritte versetzt mich immer noch ins Staunen und Grübeln, vielleicht liegt es an sentimentalen Kindheits- und Jugenderinnerungen oder einfach daran, dass er ein großartiger Künstler seinen Genres ist! Für alle Freunde des Surrealismus ist die Ausstellung jedenfalls ein Pflichtbesuch…;-)
   
 

Leonardo Da Vinci "Mensch-Erfinder-Genie"

Vienna Art Center

noch bis 19.6.2005

Mathias Waske "Mona Lisa bis Madonna"

KunstHaus Wien

noch bis 18.9.2005

Renè Magritte "Der Schlüssel der Träume"

BACA Kunstforum Wien

noch bis 24.7.2005

(Justine)
 
 
 
Goya bis Picasso - die aktuelle Ausstellung in der Wiener Albertina:

Jan Krugier, geboren 1928 in Warschau, aus einer großbürgerlichen polnisch-jüdischen Familie stammend, lebt seit Kriegsende in der Schweiz und ist als Kunsthändler weltbekannt. Er zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit seiner Frau Marie-Anne Krugier-Poniatowski baute er innerhalb von wenigen Jahrzehnten eine singuläre und außergewöhnliche Kunstsammlung auf. Diese ist nun erstmals in Österreich zu sehen – und zwar seit 8. April in der Wiener Albertina. Für die Ausstellung hat Kuratorin Christine Ekelhardt über 160 Werke mit Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert ausgewählt. Die Sammlung spannt einen weiten Bogen: am Anfang stehen Goya und die Franzosen: Auguste Dominique Ingres, Eugène Delacroix, Auguste Rodin, Honoré Daumier, Victor Hugo, Théodore Gericault, Odilon Redon. Sie eröffnen ein fantastisches Panorama, das sich über den Realismus (Gregor Menzel, den frühen Van Gogh), die Impressionisten Edouard Manet, Claude Monet, Edgar Degas, Henri Toulouse-Lautrec, Georges Seurat und Paul Cézanne bis zu Lichtgestalten des 20. Jahrhunderts wie Matisse, Picasso und Giacometti erstreckt. Ergänzt wird die Ausstellung durch 25 Meisterzeichnungen aus der Sammlung der Albertina. Diese besondere und abwechslungsreiche Ausstellung solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen… (Lilith)

   
 

Goya bis Picasso

Albertina Museum

Albertinaplatz 1

1010 Wien

Außer Mi täglich 10:00 bis 18:00

Mi 10:00 bis 21:00

Ausstellungsdauer: bis 28.08.2005

 

www.albertina.at

 
Voodoo - Mounted by the Gods.

Wieder einmal darf ich euch eine Ausstellung in der Galerie WestLicht empfehlen. Das liegt ganz einfach daran, dass die Galerie wirklich immer wieder außerordentlich interessante Ausstellungen bietet! Die aktuelle Schau zeigt Fotografien vom Schweizer Reportagefotografen Alberto Venzago, der regelmäßig das Westafrikanische Benin bereiste, um dort tiefe Einblicke in die regionale Religion zu bekommen – Voodoo. Dieser Kult ist bekanntlich ja nicht nur in Afrika verwurzelt, sondern auch in vielen anderen Teilen der Welt, das bekannteste Beispiel dafür ist natürlich Haiti. Die afrikanische Form ist aber dennoch ein repräsentatives Beispiel dafür. Eindrucksvolle Fotografien sowie der Film „Mounted by the Gods“ geben einen faszinierenden Einblick in diese fremde und mysteriöse Welt. Die Spielzeiten des 90 Minuten dauernden Dokumentarfilms kann man auf der Homepage der Galerie nachlesen. Also, Zeit nehmen und eintauchen! (Justine)

   
 

Voodoo - Mounted by the Gods

WestLicht

Westbahnstraße 40,

1070 Wien

Di, Mi, Fr 14:00-19:00

Do 14.00-21:00

Sa, So 11:00-19:00

Ausstellungsdauer: bis 8.4.2005

http://www.westlicht.at

 
Bis 9. Jänner sind im Österreichischen Filmmuseum erstmals alle erhaltenen Werke des berühmten Regisseurs Ernst Lubitsch zu sehen! Klassiker wie „Ninotchka”, “The Shop Around the Corner”, “Heaven Can Wait”, “To Be or Not to Be” oder ”Trouble in Paradise” sind unerreichte Kleinode der Filmgeschichte. Subtile und dennoch leichtfüßige Komödien, vermischt mit einem kleinen Hauch von Schwermut – eingebettet in eine eigentümliche und wunderbare Bildästhetik: der „Lubitsch Touch“ war und ist bis in unsere Zeit Vorbild vieler namhafter Komödien. Eine absolut empfehlenswerte Retrospektive, nicht nur für eingeschworene Filmliebhaber…(Justine)
   
 

Österreichisches Filmmuseum

Augustinerstr. 1

1010 Wien

Retrospektive bis 9.Jänner 2005

 

www.filmmuseum.at

 
 
 
Alle  Liebhaber der barocken Malerei sollten auf jeden Fall den Besuch dieser Ausstellung einplanen! Die Ausstellung unterscheidet sich in einem ganz wesentlichen Punkt von den herkömmlichen Dauerausstellungen diverser Museen: Unter anderem wird anhand von Ölskizzen und Zeichnungen der Arbeitsprozess bedeutender Ölgemälde veranschaulicht und man bekommt dadurch einen spannenden Einblick in die Arbeitsweise des herausragenden Künstlers. Insgesamt 160 Werke in Form von Historienbildern, mythologischen und biblischen Darstellungen, Porträts und Landschaftsbildern sind Gegenstand dieser großen Rubensschau, besonders stolz ist die Albertina auf die Ausstellung folgender Exponate: „Daniel in der Löwengrube“ mit sämtlichen dazugehörigen Vorstudien, „Der Liebesgarten“ und das berühmte Porträt seines Sohnes Nicolaas. (Justine)
   
 

Albertina Museum

Albertinaplatz 1

1010 Wien

Außer Mi täglich 10:00 bis 18:00

Mi 10:00 bis 21:00

Ausstellungsdauer: bis 05.12.04

 

www.albertina.at

 
Der  "World Press Photo Award" ist die höchste Auszeichnung, die es in diesem Bereich zu vergeben gibt. Bereits zum dritten Mal ist die Ausstellung der weltbesten Pressefotografien in der Galerie WestLicht zu sehen – dieses Mal mit einem foto-dokumentarischen Überblick des Jahres 2003. Beklemmende Momentaufnahmen von den Schrecken des täglichen Weltgeschehens neben lustigen oder schrägen Aufnahmen aus weniger ernsten Rubriken des Tagesjournalismus. Sehenswert – das Jahr 2003 in einer aussagekräftigen Kurzfassung auf dem höchsten Niveau der Fotografie. Die Ausstellung gastiert noch bis 26.09.2004 in Wien.  (Justine)
   
 

World Press Photo 2004

WestLicht

Westbahnstraße 40,

1070 Wien

Di, Mi, Fr 14:00-19:00

Do 14.00-21:00

Sa, So 11:00-19:00

Ausstellungsdauer: bis 26.09.04

http://www.westlicht.at

 

 
Elliott Erwitt zeichnet sich durch seine Momentaufnahmen aus. Seine Bilder zeigen zufällig entstandene Szenen, mit der Leica im richtigen Moment eingefangen. Humorvoll, skurril, bewegend, doppelbödig…Der Künstler ist durch Fotos von bewegenden Momenten der Zeitgeschichte, wie zum Beispiel der streitenden Politiker Chruschtschow und Nixon oder der trauernden Jackie Kennedy, weltbekannt geworden. Nicht zu vergessen sind aber auch seine wundervoll komischen Hundefotografien, wobei Hunde seine selbsternannten Lieblingsobjekte darstellen – wirklich sehenswert!  (Justine)
   
 

Elliott Erwitt

Magic Hands und eine Retrospektive 1953-2001

WestLicht

Westbahnstraße 40,

1070 Wien

Di-Fr 14:00-19:00

Do 14.00-21:00

Sa, So 11:00-19:00

Ausstellungsdauer: bis 01.08.04

http://www.westlicht.at

 

 
Erstmals werden Otto Mühls Werke in einem Gesamtüberblick ausgestellt. Die Ausstellung beinhaltet seine Werke im Rahmen des Wiener Aktionismus am Beispiel von Materialbildern, Collagen, Fotodokumentationen, Filmen und Originaltexten. Ebenso die Gründung der Kommune am Friedrichshof ist Thema der Ausstellung, hauptsächlich anhand von Texten aus der Zeit und einer umfassenden Kommunenchronologie. Obwohl dieses Thema nicht der Schwerpunkt der Ausstellung ist, erregte gerade dieser Punkt im Vorfeld der Ausstellung die Gemüter und führte teilweise zu schweren Protesten, vor allem von ehemaligen Mitgliedern der Kommune. Der Hauptteil der Ausstellung ist allerdings Mühls Malerei gewidmet, zum ersten Mal überhaupt wird sie in ihrer ganzen Bandbreite von den Anfängen bis heute präsentiert: Frühwerke aus den späten 50ern bis hin zu seinen erst vor ein paar Jahren entstandenen „Electric Paintings“ (Malerei mit elektrischem Licht). Trotz vieler Kontroversen ist diese Ausstellung eine einmalige Gelegenheit, die man bis zum 31.5.04 auf jeden Fall noch nutzen sollte. (Justine)
   
 

Otto Mühl. Leben/Kunst/Werk. Aktion Utopie Malerei 1960 - 2004

MAK, Museum für angewandte Kunst

1. Bezirk

Wann: nur noch bis Mo., 31.05!!

Mi bis So: 10 - 18 Uhr,

Mo: geschlossen

Di: 10 - 24 Uhr

Feiertage: geöffnet

http://www.mak.at

 
Das Leopoldmuseum zeigt Arbeiten von Egon Schiele (1890-1918) und Horst Janssen (1926-1995), beide zu ihrer Zeit als exzessiv erotomanische Bürgerschrecke geltend. Thematisch überschneiden sich die beiden Künstler in drei zentralen Punkten: Fragen nach dem Eros, nach dem Tod und nach dem Selbst. Beide unterzogen diese Themen einer schonungslosen Betrachtung und Darstellung. So sehr sich Schiele und Janssen in ihren Grundmotiven ähnlich sind, so sehr fällt bei der Betrachtung der Werke nebeneinander der große Unterschied in der Darstellung dieser Motive auf. Nicht zu vergessen der völlig andere zeitliche Kontext. (Justine)
 

Selbstinszenierung, Eros und Tod

Leopold Museum im Museumsquartier / Cafe Leopold

7. Bezirk

Wann: bis Mo., 28.06

täglich (außer Dienstag): 10 - 19 Uhr,

Freitag: 10 - 21 Uhr,

Feiertage: 10 - 19 Uhr

http://www.leopoldmuseum.org/index.html

 
Der von einem Fels getroffene Papst, Hitler, andächtig betend, und jetzt sich selbst richtende Kinder: Maurizio Cattelan schockiert in Mailand mit seiner neuesten Installation. Der 44-jährige Polemiker richtet sich direkt an die politisch korrekte Kompromiss-Gesellschaft und provoziert mit drei Kinderfiguren, die er an Stricken an eine große Eiche am Platz des 24. Mai in Mailand gehängt hat. Verstörung, Empörung und heftiger Protest der Bevölkerung waren die Folge. Bürgermeister wie Kulturstadtrat Mailands stehen hinter Cattelan und setzen mit dieser Geste ein wichtiges Zeichen: Kunst ist frei – auch wenn sie weh tut. (Hohenstaufen)
 

Mailand, Platz des 24. Mai

Maurizio Cattelan - Leben und Werk

 
Magische Orte und geheime Plätze regten schon immer die Phantasie der Menschen an. Vielerorts gelten sie als Schlüssel zur Wahrheit, zu verdrängten Wirklichkeiten. Im Zentrum dieser Ausstellung steht die Suche nach diesen verborgenen Orten Wiens, die Schaupunkt von jahrhundertealten Mythen und Sagen sind. (Justine)
 

Magische Orte

Museum Hermesvilla

13. Bezirk

Wann: bis So., 21.11

Di. bis So.: 10 - 18 Uhr,

http://www.wienmuseum.at/

 
 











 
 
 

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