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| Schwarze Kunst in
Wien: Auf dieser Seite werdet ihr ab sofort einen Reigen an
"Schwarzen Künstlern" finden, die ihren Lebensmittelpunkt
in Wien sehen. Egal ob Literatur, Malerei, Darstellende Kunst,
Tanz oder Architektur - hier findet jeder Künstler Eingang,
der sich mit der schwarzen Wiener Szene verwandt fühlt. |
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| Die
surrealistischen Arbeiten des in Wien lebende Künstlers
Christian Flora entführen den Betrachter in eine grausam
verspielte Traumwelt. Seine Gemälde wirken trotz großer
Farbintensität bedrückend und vermitteln eine bunt
eingefärbte Endzeitstimmung, besonders bemerkenswert sind
aber auch seine filigran düsteren Radierungen. Die Arbeiten
des Künstlers sind vom 3. bis 30. November in der Galerie
Akum in Wien im Rahmen der aktuellen Ausstellung zu sehen. Weitere
Ausstellungen sind bereits geplant und auf der Homepage des
Künstlers nachzulesen. Aber vorerst dürfen wir uns
schon auf die Vernissage am 3. November freuen, Beginn ist um
18:30 Uhr! (Justine)
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Romeo
und Julia im Wunderland
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| Ein "Amusical"
über zwei junge Künstler, die über Nacht zum
Erfolg gelangen: bissig und unterhaltsam zeogt diese musikalische
Mediensatire die Schattenseiten des heutigen Musikbusiness -
wie treffend, in der Zeit von Popstars, DSDS und Co.! Musikalisch
werden entfremdete und neu interpretierte Schlager und Popsongs
geboten, absolut passend zum Thema. Das Stück wurde bereits
im Februar 2005 erstmals ausgeführt, vom 20. bis 24. Oktober
gibt es eine weitere Gelegenheit, Sonja
Kraushofer ihrem erlernten Genre sehen und hören zu
können!
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| Das
engagierte POPcorn Theater meldet
sich mit einer neuen Inszenierung zurück. Das neue Stück
heißt „Frische Luft“ von Ben Elton und wurde schon zu
Beginn der 90er Jahre aufgeführt. Aufgrund der Brisanz
des Themas wagt sich das POPcorn Theater nun mit einer neuen
Inszenierung an „Frische Luft“. Worum geht's? Alex und Sandy,
Workaholics bei Lockheart Industries, erfinden eine Maschine,
die Designer Luft herstellt. Schnell sind damit Millionen verdient,
schnell wird aber auch der Rohstoff „Sauerstoff“ aus den Dritte
Weltländern abgepumpt. Die Folgen sind verheerend: Der
imperiale Rohstoffimport bringt den Dritte Weltländern
den wirtschaftlichen Tod und auch in den Industriestaaten herrscht
bald das bange Ringen um Luft. Ein epochaler Wirtschaftsgau
ist die Folge. Selbstmord und Mord der Erfinder beschließen
das Stück. Kurz: „Frische Luft“ ist ein wunderbares Stück
gegen den Wahnsinn Globalisierung. Aktueller denn je und fabelhaft
inszeniert. Am 2., 5., 7., 11., 12., 13. und 14. Juni in der
Wiener Urania.
Nicht versäumen! (Hohenstaufen)
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| Das engagierte
Team des Vereins POPcorn
Theater hat sich zum Ziel gesetzt, die Faszination des Theaters
der heutigen Multimedia Generation zu vermitteln – innovativ
und emotional. Ihr neuestes Projekt ist die Neuinszenierung
des Theaterstückes „Die Gerechten“ von Albert Camus. Die
Inszenierung spielt im Jahr 2072, neben der genialen Musik von
mind.in.a.box
und den extravaganten Kostümen des Wiener Szeneshops Diarchy
stellt das ein weiteres Stilmittel dar, um die Thematik des
Stückes zeitgerecht dem heutigen Publikum näher zu
bringen. Die Premiere des Stückes findet am 6.11.2004 statt,
weitere Aufführungen gibt es am 8.11., 12.11. und 13.11.2004
in der Wiener Urania
zu sehen. (Justine)
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SONNENLOS
Ach du meine Blutwurst!
Ich greife nach dem Schal, zerteil
ihn in lauter kleinste schwarze Strähnen
und menge sie in meinen Wein aus Blut, Asche,
vergorenen Trauben und dem Laub
vom letzten Herbstwald, mit einer Prise
Rosen des vorvorigen Herbstes
und im sinnlichen Violett
provencalischer Toter in Gelee.
Der letzte Abschiedsgruß
des Delfins, die letzten Nachtlichter,
die über dem Meer vergehen,
selbst der Leuchtturm schweigt
in seiner steinernen Kammer.
Wen soll ich den nun als
Nächsten mitnehmen?
Wenn die letzten Nächte
von unsichtbarer Hand
mit altem zähen dunklen Blut
in meinem Kalender markiert werden,
streiche ich Gedankenmüll mit rosa Aroma
auf den ersten Schrumpfkopf,
welcher meinen unterlaufenen
Äuglein aus der Reliquiensammlung
Verflossener mir begegnet .
Keinen Nachruf auf ihn, keinen
auf jegliche Menschlein, die die ersten
gewesen, die mir begegnet.
Die ersten unter den Gaslaternen,
die letzten vor dem Hahnenschrei.
(le coq est mort, le coq est mort ...)
Elfenpein & Vivenz |
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| Das
Wiener SMart-Café präsentiert noch bis Anfang September
die düster-schönen SM-Fotografien des Fräulein
Scharf. dark[SM]art steht für SM-Fotografie der besonderen
Art, fernab von künstlich aufpolierten Fetisch-Fotografien
diverser Hochglanzmagazine. Tod, Zerfall und alles Morbide bilden
zentrale Themen im Werk der Künstlerin, auf eine eigentümlich
ästhetische Weise umgesetzt. „Am liebsten habe ich gequälte,
leidende, schmutzige Körper in dunkler Atmosphäre“
(Zitat: Fräulein Scharf). Die in Hamburg geborene Fotokünstlerin
und Journalistin wird demnächst auch bei uns in der Rubrik
„Schwarze Lust/Fotos“ mit einigen ihrer Arbeiten vertreten sein
– man darf sich schon freuen… |
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| Ich
fühle mich rot, ich bin rot. Schwarz war ich bis vor kurzem,
schwarz bin ich immer wieder einmal. Schwarz ist Dunkelheit,
Schatten, schwarz bedeutet für mich Zeitlosigkeit. Ich
entscheide mich für das Licht, das geht besser, wenn ich
den Schatten kenne, an-erkenne. Ich lasse mich gerne auf Schwarz
ein. Im Schwarz gibt es keine Zeit, ich schaffe die Zeit im
Schwarz ab. Das kann ganz schön lange dauern, wenn ich
in der schwarzen Dürre nicht fähig bin zu entscheiden.
Ich hätte etwas Wölfisches sagte ein Freund zu mir,
so wie ich durch das Leben streife. Ich bin lieber ein bärenstarker
Löwe, nehme es dennoch als Kompliment. Ja es stimmt schon,
das mit dem Wolf, es ist manchmal zum Heulen die Sucherei. Ich
muss schreiben, was kommt, doch das was kommen will darf nicht
immer kommen. Ich versuche den Humor zu behalten und spiele.
Wenn ich spiele darf das kommen, was will, es muss nicht mehr.
Ich schreibe, was ich will. Ich bin Schriftsteller weil ich
mich entschieden habe. Ich spiele mit dem, was kommt. (Jan
Sky) |
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| Der Wiener
Künstler erregt momentan mit seinem Artwork zum neuen Sopor-Aeternus-Album
„La Chambre d'Echo – Where The Dead Birds Sing“ die Gemüter.
Das 128 Seiten umfassende Buch stellt eine Art Musikclip in
Buchform dar. Gemeinsamer Schauplatz der Bilder war das pathologisch-anatomische
Museum in Wien („Narrenturm“).
Kaum ein anderer Ort wäre besser geeignet gewesen, Anna-Varneys
musikalischen Weg der Verzweiflung zu visualisieren. Krankheit,
Tod, körperlicher Zerfall, Schmerz und Leiden wurden von
Joachim Luetke mit einer seltsam anmutenden Ästhetik in
diesem provozierenden und zutiefst traurigen Werk neu definiert.
Der international bekannte Künstler arbeitet neben seiner
Werke für die Musikszene (u.a. Marilyn Manson, Persephone,
Sirenia, Dimmu Borgir) an seinem Filmprojekt "Dark Karma"
und der Gestaltung neuer Skulpturen. Außerdem ist der
zweite Teil seines „Posthuman“-Bandes in Planung und eventuell
wird es sogar zu einer filmischen Zusammenarbeit mit Sopor Aeternus
kommen… (Justine) |
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| Seit einem
Monat kann man die Arbeiten des Wiener Künstlers Ralph
Manfreda nun auch auf seiner Website
bewundern, darunter die Werkserien „Rigor Mortis“, „Ghoul“,
„Apocalypsis“ und „Vivisection“. Seine Werke beschreibt man
am besten mit „Digital Dark Art“ – morbider und apokalyptischer
Surrealismus, beängstigend, schaurig und phantastisch.
Absolut sehenswert! Der Graphik- und Magazindesigner hat bisher
durch Veröffentlichungen in verschiedensten Magazinen und
Gestaltung zahlreicher CD-Covers und Posters ( Pungent Stench,
Raydead, Belphegor,…) auf sich aufmerksam gemacht. Dunkelste
Kunst aus Österreich… (Justine) |
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| Wenn ihr euch selbst
der "Schwarzen Kunst" verschrieben habt und eure Arbeiten hier
gerne präsentieren möchtet, so schreibt uns einfach
an office@schwarzes-wien.at |
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