Was macht man während eines Wienbesuchs, wenn man frisch und ausgeruht nach einer langen und anstrengenden Nacht (die man in einem der bereits erwähnten Lokale verbracht hat) sein Hotelzimmer verlassen hat und Eindrücke von unserer Stadt gewinnen möchte? Man kann natürlich mit einem Besuch der Szeneshops beginnen und sich anschließend vom getätigten Großeinkauf in einem der Wiener Kaffeehäuser wieder erholen - wird zwar auch in jedem Reiseführer empfohlen, lohnt sich aber trotzdem!
 

Ist es gerade Samstag, dann sollte man auf jeden Fall einen kurzen Abstecher zum Naschmarkt machen, denn abgesehen vom klassischen Markt (größter Wiens) findet dort am Samstag von 6.00-16.00 wöchentlich ein Flohmarkt statt. Der Flohmarkt hat ein wirklich umfangreiches Angebot, von schönen (und teuren) Antiquitäten bis absoluten Trödel!

Wer Lust hat Essen zu gehen, kann gleich am Naschmarkt oder in der näheren Umgebung bleiben – von vormittags bis abends, national oder international, man findet hier quasi alles.

 
 
Wer das erste Mal in Wien ist, sollte auch eine kleine Tour zu den klassischen Wiener Sehenswürdigkeiten machen (man muss ja nicht an jedem Ort mit einer Schar von Touristen stundenlang jedes Heiligenbild bestaunen :-) Ein paar kurze Eindrücke reichen meist schon aus. Ich werde euch jetzt bestimmt nicht mit diversen Aufzählungen langweilen, man findet alles Sehenswerte in verschiedenen Reiseführern. Hier zum Beispiel: www.wien.at
 

Aber ein paar Fixpunkte, die euch vielleicht interessieren könnten und in den Führern nicht gerade auf den ersten Seiten angekündigt werden, möchte ich schon aufzählen.

Wer sich gerne auf Friedhöfen herumtreibt :-) wird sich bestimmt am Zentralfriedhof sehr wohl fühlen, ist absolut empfehlenswert.

Es gibt auch einige sehr abstruse und schräge Museen, z.B. das Bestattungsmuseum, das Kriminalmuseum, der Narrenturm (eine Art Gruselkabinett der Medizin) und das Foltermuseum.

Wenn jetzt Bedarf nach Weitblick und Frischluft (wer weiß, kommt ja manchmal vor!) bestehen sollte, dann hab ich auch noch einen Tipp für euch:

 
Den Lebensbaumkreis am Cobenzl. Von dort hat man nicht nur einen beeindruckenden Blick über Wien, es ist auch eine Art magischer Ort (Anfahrt: U4 bis Heiligenstadt, dann Bus 38A bis Cobenzl, von dort zu Fuß die Höhenstrasse stadteinwärts) .

Aber wie gesagt, nicht jeder hat Lust, sich nach langwierigem perfekten Styling (mit Sonnenschirm bewaffnet) Wind, Sonne und Kleinfamilien beim Sonntagsausflug auszusetzen...

So, wieder zurück in die schützende Umgebung der Stadt, hab ich noch ein paar originelle und interessante Führungen für euch :

Geister, Gespenster und Vampire – gruseliges Wien

Magie und Erotik am Kaiserhof

Unbekanntes unterirdisches Wien

 
Weitere Tipps, wie ihr euch in Wien die Zeit vertreiben könnt, findet ihr in den diversen anderen Rubriken auf unserer Homepage.

Also, bis bald im Schwarzen Wien! (Justine)

 











 
 
 

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