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| Er
ist schwarz. Der Alltag. Schwarze Stiefel, schwarze Kleider,
schwarzes Styling. Doch wie passt das alles zum oft grellbunten
Alltag des Berufslebens? Wie stellt man es an, den schwarzen
Idealen standzuhalten, wenn der Arbeitgeber bereits mit Argwohn
das Outfit seiner Angestellten betracht? Die Rubrik "Schwarzer
Alltag" versucht die Lücke zu schließen zwischen
Individualität und Konformität, zwischen Idealismus
und dem schieren Druck Geld zu verdienen. Hier findet ihr künftig
Tipps und Anregungen für den Schwarzen Alltag. Seien es
kleine Tricks beim Schminken oder die schlichte Wahl der idealen
Frisur. Wir hören uns für euch um... |
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London, die schwarze Kulthautpstadt
Ein dunkelbunter Reisebericht.
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| London, Hauptstadt des ehemaligen britischen Imperiums, hat 7 Millionen Einwohner und unendlich viele Sehnswürdigkeiten zu entdecken, von denen man die meisten nicht auf einmal schaffen kann. London ist einfach anders. Neben Tokio zählt London zweifellos zu den teuersten Städten der Welt. Es hat ungewohnte, getrennte Wasserhähne, andere Steckdosen und sie fahren auf der linken Seite, man überholt daher von rechts und das ist für den kontinentalen Inselreisenden zu Beginn mehr als ungewohnt. Trotz allem steht man auch in London auf der rechten Seite der Rolltreppe. |
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Aber fernab der Touristenhighlights, die in jedem Reiseführer zu genüge zu finden sind, gibt es hier einige Anregungen, um ein dunkles und szenetaugliches Wochenende in London verbringen zu können.
London Dungeon: Prädikat - sehr sehnwert!
Der London Dungeon ist eine Art historisches Gruselkabinet. Dort lernt man die Grausamkeiten und menschenverachtenden Behandlungen, die im mittelalterlichen London so üblich waren, kennen.
Der Dungeon dient jedoch eher der Unterhaltung, was den geschichtlichen Hintergrund ab und an etwas mangelhaft erscheinen läßt.
34 Tooley Street
Northern Line: London Bridge
Eintritt: um die 10 Pfund
London ist eine Stadt, die Trends setzt. Ob in der Mode- immerhin kam der Minirock aus London – oder in der Musik.
London und Shopping gehören zusammen. Sind es doch die bestimmten Dinge, die man sucht und man wird tatsächlich fast immer fündig.
Schwarzes Shopping: Zweifellos in Camden Town
Northern Line: Camden Town
Hier reihen sich unendlich viele Shopps an einander. Fast alle Wünsche werden hier erfüllt. Ein richtiges Einkaufsparadies für jeden der das Ungewöhnliche sucht!
Einige Geschäfte:
Gordon Jack
240 Camden High Street : große Auswahl an Schuhen.
Darkside:
Hier gibt es Gewand und Schuhe
245 Camden High Street:
www.darksideofcamden.co.uk
Im Camden Look Market kann man Stunden verbringen. Hier gibt es neue und Secondhand Mode, Bücher, Musikträger sowie Antikes. Stadtmusikanten verleihen diesem Markt einen besonderen Flair.
Gleich vis a vis ist der Stables Market in der Nähe von Camden Lock. Hier finden sich ebenso viele Geschäfte und auch die kulinarische Seite kommt hier nicht zu kurz. Man kann hier billiges Essen aus allerlei Länder erwerben.
Wiederum einige Geschäfte:
Blackrose: ein sehr bekannter Shop, der viele Bereiche abdeckt.
www.blackrose.co.uk
Cyberdog: Hier gibt es Cybermode und Cyberaccessoires mit einem LiveDj und am Wochenende auch immer wieder Tänzer dazu. Man taucht in eine Cyberwelt ein - unbedingt ansehen!
www.cyberdog.net
London, eine absolute Weltstadt hat auch ein ein nettes abendliches Unterhaltungsprogramm zu bieten:
Derzeit tritt ja das Gesetz zur Abschaffung der Sperrstunde in Kraft ;-) Es erlaubt Pubs, 24 Stunden täglich geöffnet zu haben. Bisher mussten Pubs um 23.00 Uhr und Clubs um 02.00 Uhr nachts schließen.
+ Slimelight: der Innbebriff eines Undergroundlokals.
Das Slimelight ist Londons längster bestehender alternative Club. Dort kann man auf 2-3 Floors zu Klängen wie, Industrial, Noise, Cyber-Synth, Ebm, Cyber-Goth, Darkwave, Goth, Crossover und ausgefallenen alternativen Klängen tanzen.
Um hineinzukommen benötigt man jedoch eine Mitgliedskarte. Es gibt auch die Möglichkeit sich von Mitglieder auf die Gästeliste setzen zu lassen, damit man das Slimelight besuchen kann. Aber mehr dazu auf der Homepage.
www.slimelight.net
7 Torrens Street - Islington
Northern Line: Angel
+ The Electric Ballroom: Meist am Freitag finden immer wieder schwarze Feste statt. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich.
www.electricballroom.co.uk
184 Camden High Street
Northern Line: Camden Town
+Synthetic Culture: Jeden 3. Freitag im Monat im Egg Club.
Getanzt wird dort auf 3 Floors zu Electro, Industrial und Rock....
www.syntheticculture.com
Egg Club
200 York Road
Kings Cross
Bus 390: die 3. Station nach Kings Cross
+ Davonshire Arms: sehr gemütliches Pub in Camden mit szenetauglicher Musik. Es werden dort immer wieder Veranstaltungen geboten.
Man trinkt dort vorallem gemütlich ein Guinness und einen Cider, gleich nach dem Shoppen!
Einen schönen, schwarzen und nicht zu teuren Londonaufenthalt;-)
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(Morrigan) |
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Was
bleibt für die Ewigkeit?
Einige
Gedanken über Trennungen.
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| Unser Innerstes
ist tief schwarz. Doch trägt damit auch unsere Seele Tag
für Tag tiefste Trauer? In schweren Phasen unseres Lebens
bestimmt, besonders bei Verlust, aber sonst eher nicht, oder?
Der Verlust eines lieben Menschen, besonders die Trennung davon,
stürzt viele Menschen immer wieder in eine Krise. Man fällt
auf einer Leiter bis zur letzten Sproße hinab. Um den
Weg wieder hinaufzufinden benötigt man aber viel Geduld,
Kraft, Ausdauer und Unterstützung von Freunden und Familie.
Doch weshalb muss es immer dazu kommen? |
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Warum
trennen wir uns in der heutigen Zeit immer leichter vom
Liebgewonnenen?
Haben
Teile der Menschheit, beeinflusst von dieser stressigen,
schnelllebigen Zeit, aufgehört zu kämpfen und
sich all seinen Problemen zu stellen? Wieso werfen wir bei
groben Problemen alles weg? Nur um es leichter zu machen
und uns seelische Unruhe oder gar Depressionen zu ersparen?
Hat uns der Konsum, der Wahn fast alles besitzen zu müssen
und auch zu können, derartig beeinflusst, dass wir
nicht mehr in der Lage sind echte Bindungen einzugehen?
Laut
diversen anerkannten Psychologen soll es heutzutage ja nur
noch Lebensabschnittspartner geben, mit denen man immer
eine bis mehrere Epochen zusammenlebt und glücklich
ist, bis man sich „auseinanderlebt“ und gegensätzlich
entwickelt. Da ja das Leben eine ständige Veränderung
ist, passiert es oft früher als man glaubt und man
geht langsam aber sicher doch getrennte Wege.
Selbst
gesteht man sich das erst relativ spät ein. Der letzte
Ausweg ist dann die Trennung und somit der Verlust. Ich
frage mich oft, ob diese Theorie stimmt oder dass man im
Gegenteil dazu dem Ganzen doch noch trotzen kann. Ist es
möglich mit einem einzigen Menschen das Lebensglück
finden? Eine Person, mit der man alle Höhen und Tiefen
durchlebt. Strebt man heutzutage noch danach? Gibt man sich
einer Illusion hin oder ist es doch mit ständiger Selbstreflektion
schaffbar?
Ich
vertraue auf das „Gute“ und glaube fest das es für
jeden „Topf den passenden Deckel“ gibt. Die Trends zeigen
ja das Hochzeiten nach wie vor in kommen sind (bin für
das kommende Jahr gleich bei zwei eingeladen). Auf der anderen
Seite bin ich der Überzeugung, dass der Mensch zum
Leiden geboren wird. Denn daraus entwickelt sich die Persönlichkeit
aus der unser Charakter und unsere Seele wächst. Schwere
Zeiten sind sicher nötig um das Glück besser verstehen
zu können. Die Trauer und ihre dazugehörenden
Phasen sind sehr wichtig um Vergangenes aufarbeiten zu können
und um später wieder für das Neue bereit zu sein.
Laut
Kübler-Ross läuft der Trauerprozess
nach einem bestimmten Schema, den Trauerphasen, ab.
1.
Nicht-wahr-haben-wollen: Leugnen
"Nicht
ich, das kann unmöglich mir passieren".
Bezeichnend
für die Phase des Leugnens sind Schockgefühle,
Unglaube, Starre und Betäubung. Das Leugnen schützt
den Trauernden vorübergehend, bis er soweit ist, dass
er sich dem Verlust stellen kann. Auf der einen Ebene weiß
er, dass eine ihm nahestehende Person verloren ist, aber
auf der anderen Ebene ist er noch nicht bereit, dieses zu
akzeptieren. Leugnen ist ein natürliches Phänomen.
Diese Phase kann Stunden, Tage oder Woche andauern.
2. Aufbrechen chaotischer Emotionen: Wut
"Warum ausgerechnet ich?" "Warum ich?"
sind Fragen die sich Trauernde, meist mit großer Wut,
stellen.
Typische
Gefühle dabei sind Angst, Widerwille, Zweifel, Erleichterung,
Wut und Traurigkeit. Wutgefühle können den Hinterbliebenen
helfen, sich von den Schmerzen zu erholen. Die Wut zu unterdrücken
kann zu Depressionen und Feindseligkeiten führen. Trauernde
sollten sich bemühen, ihre Wut auf gesunde Weise zu
äußern - darüber reden, Tagebuch schreiben,
einschlagen auf ein Kissen oder die Wut in Bewegungsenergie
durch Spaziergänge oder andere sportliche Aktivitäten
umsetzen.
3. Suchen, Sich-finden und Sich-trennen:
In der Erinnerung wird das gemeinsame Leben noch mal durchlebt.
Schließlich erklärt sich der Betroffene mit dem
Verlust einverstanden.
4. Phase des neuen Selbst- und Weltbezugs: Akzeptanz
"Es ist gut so".
Nach
großer Verzweiflung und vielen Kämpfen akzeptieren
Trauernde schließlich die Realität des Verlustes
eines geliebten Menschen, so dass der Heilungsprozess beginnen
kann. Es eröffnen sich endlich neue Möglichkeiten
- man sieht Licht am Ende des Tunnels. Das Leben sieht nicht
mehr düster aus. Es gibt neue Hoffnung. Sie können
wieder lachen und ihre Freunde und Familie wieder mehr genießen.
Aber
genug von diesen düsteren und traurigen Gedanken. Ich
hoffe, dass jeder von Euch sie nicht zu oft durchleben muß!
Stürzen wir uns in ein positves und doch schwarzes
Jahr um weiter zu bewegen und bewegt zu werden.
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(Morrigan) |
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Weihnachten
Gedanken
zur stillsten Zeit des Jahres
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| Weihnachten
ist im Laufe der Jahre zum Fest des Schenkens mutiert und heutzutage
fest in der Hand des Konsums. Schon im Herbst können wir
uns vor den bevorstehenden Weihnachtsangeboten kaum retten und
im September finden wir schon die ersten Schokonikolos in den
Einkaufsregalen, wobei uns doch noch gar nicht der Kopf danach
steht. Für das Weihnachtsshopping-Getümmel an den
Adventsamstagen benötigt man nebenbei auch noch wirklich
gute Nerven, Zeit und vor allem Ausdauer! |
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Schon
als Kind konnte man es kaum erwarten, bis die Adventzeit
vorbei war und endlich das Christkindl kam um den „artigen
Kindern“ die Geschenke zu bringen. Heutzutage kommt der,
ehemalig grüne und aus Lappland stammende Weihnachtsmann
mit seiner rot-weißen Robe, der 1931 vom Cartoonisten
Haddon Sundblom für die Coca-Cola Company im Rahmen
einer Werbekampagne gezeichnet wurde.
Früher
wurden viele von uns religiös erzogen - aber ist Religion,
besonders bei diesen Feierlichkeiten, noch von Bedeutung?
Die Besucherzahlen in den Kirchen beweisen doch meist eher
das Gegenteil. In den heiligen Nächten ,
eine mitelhochdeutscheWendung und Ursprung des Wortes Weihnachten,
liegt nicht mehr viel Heiliges.
In
der heutigen Zeit, wo der Stress fast das komplette Leben
regiert, haben wir kaum noch Zeit für ein Fest der
Besinnung, des Friedens und der Nächstenliebe.
Früher
waren Weihnachtsbräuche innig mit dem Fest verbunden,
wie z.B. der Christ- bzw. Weihnachtsbaum, die Mitternachtsmette
und ein fabelhaft zubereiteter Fisch. Das Grün des
Baumes, meist die immergrünen Tanne, symbolisiert auch
im Winter das nicht absterbende Leben und die Kerzen die
Wiederkehr des Lichts und die Hoffnung auf hellere Jahreszeit.
Aber sind das heute für uns wirklich noch die Gründe
weshalb man sich einen Baum kauft und dann im heimeligen
Heim schön dekoriert?
Weihnachten
bedeutet auch Zeit zu haben für Familie und Menschen,
die einen brauchen. Doch viele feiern mittlerweile Weihnachten
um zu schenken - statt ein wenig besinnlich zu gedenken.
Dabei gehören Geschenke zum guten Benehmen, je teurer
umso besser. Oft kauft man Geschenke sinnlos und unüberlegt,
nur damit man am 24.12. seine Familie und Freunde beschenken
kann und auch ja etwas zurückgeschenkt bekommt. Ist
Weihnachten in dieser schnelllebigen Zeit für uns überhaupt
noch von Bedeutung, wo doch das meiste austauschbar ist
wie die Forelle mit Fischstäbchen?
Sind
wir doch ehrlich - Weihnachten ist ein Fest des Stresses
geworden. Wir hetzen von einer Einladung zur nächsten,
versuchen dabei auch noch die Verwandten des Partners bzw.
der Partnerin zu besuchen. Dazu müssen wir aber noch
schnell irgendeinen Mist kaufen, damit es ja keine beleidigten
Gesichter gibt wenn man z.B. der Oma des Partners, die einem
nichts bedeutet, nichts schenkt.
Und
nach den Feiertagen sind wir ausgepowert vom Feiern und
dem vielen Punsch, der einfach zu lecker war, obwohl wir
uns ein wenig entspannen und Kraft für die Zukunft
sammeln sollten.
Nehmen
wir uns also bewusst Zeit, um uns Gedanken zu machen worüber
sich unsere Mitmenschen freuen würden! Vielleicht ist
es nämlich doch an der Zeit, dass wir uns ein wenig
die alten Bräuche in Erinnerung rufen und die stillste
Zeit im Jahr auch so genießen wie sie gedacht ist.
Damit
wir uns ein wenig auf die schöne und kalte Zeit einstimmen
zu können, ein paar Tipps wo man Weihnachtsmärkte
finden kann, die sich jedes Jahr großer Beliebtheit
erfreuen:
+
www.top.wien.at/winter/advent/dieschoenstenmaerkte.htm
+
www.weihnachtenseite.de/wien.html
Shopping
Tipp:
Caleidolex-Onlineshop
- hier bekommt man Wohnkultur, die nach eigener Angabe
„zum Sterben schön“ ist und originelle Weihnachtsdekoration
für ein echt schwarzes Weihnachtsfest ;-)
www.caleidolex.de
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Wann
fängt Weihnachten an?
Wenn
der Schwache dem Starken die Schwächen vergibt.
Wenn
der Starke die Kraft des Schwachen liebt.
Wenn
der Habewas mit dem Habenichts teilt.
Wenn
der Laute bei den Stummen verweilt und begreift,
was
der Stumme ihm sagen will.
Wenn
das Leise laut wird und das Laute still wird.
Wenn
das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das
scheinbare Unwichtige wichtig und groß wird.
Wenn
mitten im Dunkeln ein einziges Licht,
Geborgenheit
helles Licht verspricht und du zögerst nicht,
sondern
gehst, so wie du bist, darauf zu,
dann
fängt Weihnachten an.
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(Morrigan
& Guido) |
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Piercings
-
alltäglicher
Körperschmuck?
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| Warum
tendieren viele Menschen immer mehr zu Piercings? Ist es Zugehörigkeit,
der aktuelle Trend oder einfach nur ein Schmuckstück für
jeden einzelnen? Es gibt kaum mehr jemanden in der jüngeren
Generation, der keines hat oder zumindest mit dem Gedanken spielt
sich eines zuzulegen. Für die Jugendlichen spielt wohl
auch das Zugehörigkeitsgefühl zum etwas anders
bzw. auffällig sein eine nicht unwesentliche
Rolle. Man möchte sich von der konservativen Kultur und
Umgebung abheben und dazu gehört weitläufig sicher
auch das Piercing. Aber woher kommt es genau? |
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Piercings
haben bei Naturvölkern eine lange Tradition. Das Piercing
ist dabei oft Teil eines Rituals. Es weist seinen Träger
mit einem neuen Alter oder Status aus. Dadurch unterscheiden
sich Sippen und Familien. Bestimmte Stellen oder Materialen
wie Elfenbein, Gold, Jade, Diamanten oder Smaragde sind
bei den Sippenmitgliedern ein Zeichen von Status und Privileg.
Bei den Inkas in Peru, den Azteken und Mayas in Mexiko sowie
in Asien und im Südseeraum wurden in antiken Grabkammern
sogar gepiercte Skulpturen gefunden. Ähnliche Traditionen
gibt es auch in Afrika, wie z.B. diverse Knochenteile in
der Nasescheidewand.
In
Europa hingegen waren Piercings lange Zeit ein Aspekt für
experimentierfreudigen Sex. Tatsächlich blieben Piercings
früher der schwulen oder heterosexuellen SM- und Fetischszene
vorbehalten. Später wurden Piercings bei Hippies und
Bikern, allen voran der Ohrring, immer beliebter.
Mitte
der 70iger Jahre demonstrierten Punks mit Piercings durch
Ohren, Nase und Lippen ihre Gruppenzugehörigkeit. Punk
war damals vor allem ein Ausdruck maßloser Wut und
der Urschrei einer entrechteten Jugend. Ihre charakteristischen
Sicherheitsnadeln brachten Piercings endgültig in die
Öffentlichkeit. Ende der
90er wurde das Piercing auch in der westlichen Kultur „gesellschaftsfähig“.
Kaum eine Körperstelle ist davon mehr ausgenommen.
Zu den beliebtesten Körperteilen zählen zweifellos
Ohren und Nase. Dicht gefolgt von Bauchnabel, Lippen, Zunge,
Augenbrauen, Brustwarze und dem Intimbereich. Unter
den Piercings ist das Intimpiercing ganz bestimmt der extravaganteste
und außergewöhnlichste Körperschmuck und
dient natürlich auch als erotischer Appetitanreger!
;-) Intimpiercings sind gut verborgen und nur Auserwählten
zugänglich, was unumstritten von Vorteil ist.
Der
große Benefit eines Piercings ist, das der Stich nur
ganz kurz, dafür aber intensiv ist. Für manche
wird das auch als sehr Lust stimulierend empfunden. Man
kann kaum mehr damit aufhören, trachtet immer wieder
nach einem neuen Piercing und fühlt sich dabei gleich
ungemein verschönert. Gefällt einem das Piercing
an dieser Stelle irgendwann einmal vielleicht doch nicht
mehr, kann es ohne größere Anstrengungen entfernt
werden und meist bleibt nur eine kleine Narbe zurück.
Nichts desto trotz sollte davor eine gründliche Überlegung
angestellt werden, ob einem das Piercing an dieser Stelle
wirklich gefällt.
Piercingschmuck
bekommt man heutzutage in vielen Formen, auch mit Steinen
und in verschiedenen Farben. Fast jeder Wunsch wird dabei
erfüllt. Titan hat sich dabei als das beste
Material herausgestellt.
Sein
persönliches Piercingstudio sollte man unbedingt nach
Hygienerichtlinien auswählen und auch Tipps von Freunden
sind dabei meistens sehr hilfreich. Es gibt immer wieder
preisliche Unterschiede und am Besten stellt man seine eigenen
Vergleiche an. Im Internet findet man ja genug Piercingsstudios
und hilfreiche Tipps dazu.
Pflegetipps
möchte ich nur kurz anstreifen, auch wenn man darüber
sicher weit mehr berichten könnte! Nach Möglichkeit
sollte man die Piercingstelle in den ersten 2 Wochen trocken
halten und öfters desinfizieren, damit es zu keiner
Entzündung des Stichkanals kommt. Bei jedem einzelnen
kommt es nach dem Stich zu einer unterschiedlich langen
Abheilungsphase. Die Dauer ist abhängig von der jeweiligen
Körperstelle und den körpereigenen Abwehrkräften.
Man kann aber davon ausgehen, dass die durchschnittliche
Abheilungsdauer der Zunge bei 1- 1.5 Monaten liegt, bei
der Lippe 1.5 – 2 Monaten und bei den Ohrknorpeln sogar
bis zu 6 Monaten.
Ab
wann zu viele Piercings am Körper überladen wirken
muss jeder für sich selbst entscheiden, dafür
gibt es keine Ratschläge oder Tipps. Geschmäcker
unterscheiden sich ja bekannter Weise und was einem gefällt
müssen andere nicht mehr so attraktiv finden. Aber
die Piercings sollten auf jeden Fall mit dem persönlichen
gesellschaftlichen Leben vereinbar sein, aber dabei gibt
es ja glücklicher Weise die unterschiedlichsten Abstufungen…
:-)
Buchtipps
zum genaueren Nachlesen:
Marcel
Feige - Tattoo & Piercing richtig gemacht
(Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, 2004)
Marcel
Feige - Piercing Intim (Schwarzkopf
& Schwarzkopf Verlag, 2004)
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(Morrigan) |
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Halloween
oder:
Der
Kürbis, der die Welt bedeutet
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| Sie jährt
sich wieder: die legendär-kitschige Nacht vom 31. Oktober
zum 1. November. Die Rede ist von Halloween. Doch was macht
man nachdem man seinen Jack-O'-Lantern ausgehölt hat und
für die Halloweenparty an einem gut sichtbaren Platz aufgestellt
hat? Jack-O'-Lantern's Innereien zu einer Kürbissuppe zu
verarbeiten wäre auf jeden Fall eine gute Idee. |
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Übrigens:
Von den Iren stammt der Brauch der Jack-O'-Lantern .
Die Geschichte erzählt das Jack O. ein böser Mensch,
Trinker und Betrüger gewesen ist. Eines Tages soll
er den Teufel auf einen Baum gelockt haben. Als dieser in
den Ästen saß ist Jack vom Baum gesprungen und
hat ein Kreuz in den Stamm geritzt. Der Herrscher über
alle verlorenen Seelen war somit oben am Baum gefangen.
Er entlockte dem Teufel das Versprechen, dass er ihn erst
wieder vom Baum lassen würde wenn dieser ihn nicht
mehr verführen würde. Als Jack starb wurde er,
da er zeitlebens nur ein schlechter Mensch war, nicht in
den Himmel eingelassen. Da auch der Teufel ein eher geringes
Interesse daran hatte ihn in der Hölle wieder zu sehen,
gabe er Jack O. ein Stück Kohle in einer Rübe,
mit dem er durch die Dunkelheit zwischen Himmel und Hölle
wandern konnte.
Zwar
beneidet niemand Jack, aber der Volksmund hat aus dieser
Geschichte abgeleitet, dass man mit dieser Rübe die
Geister abschrecken könne. Als Amerika entdeckt wurde
und die Menschen auf die großen Kürbisfelder
stießen, tauschte man die Rübe gegen den Kürbis
aus. Da der Kürbis größer war und sich für
diesen Zweck auch gleich besser verwenden ließ, schnitzte
man noch schnell grausige Gesichter rein, um eine bessere,
für Geister und Tote, abschreckendere Wirkung zu erzielen.
Auch heute noch versucht die amerikanische Kirche Halloween
zu christianisieren, indem sie versucht den durchwegs heinischen
Jack-O'-Lantern mit Kreuzen statt Gruselgesichtern
zu propagieren. Jetzt aber - die Rezepte:
Dazu
braucht man für 4 Personen folgende Zutaten:
2
EL Olivenöl
2
Zwiebeln, gehackt
2
zerdrückte Knoblauchzehen
1
kg Jack-O'-Lantern Innereien, sprich Kürbis
1,5l
Gemüse- bzw. Hühnersuppe
Den
Saft von 1 Orange und ein wenig Schale sofern unbehandelt
3
EL frisch gezupften Thymian
150
ml Milch
Salz
und Pfeffer
Knuspriges
Brot zum dazuessen
1
Das
Öl in einem großen Topf erhitzen und darin die
Zweibel 3-4 Minuten weich dünsten. Dann Knoblauch und
Kürbiswürfel hinzufügen und unter Rühren
2 Minuten mitdünsten.
2
Die
Suppe, Orangensaft und Orangenschale, sowie 2 Esslöffel
Thymian dazugeben und 20 Minuten dünsten bis der kürbis
gar ist.
3
Die
Suppe mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz und
Pfeffer abschmecken.
Tipp:
Um die Kürbissuppe noch ein wenig mehr zu verfeinern
empfiehlt es sich ein wenig Muskat hinzuzufügen!
4
Die
pürierte Suppe wieder in den Topf geben, sofern nicht
darin püriert, un die Milch unterrühren. Das ganze
3-4 Minuten nochmals erwärmen aber nicht mehr aufkochen!
5
Auf
den Teller mit der Supper, mit dem restlichen Thymian garnieren
und servieren.
Tipp:
Man kann die Kürbissuppe statt mit Thymian auch mit
Kürbiskernen und einigen Tropfen Kürbiskernöl
verfeinern, wobei letzteres den Geschmack noch mehr abrundet
Da
unser Jack-O'-Lantern aber noch ein wenig mehr Fleisch hat,
können wir zum Beispiel auch noch Tagliatelle
mit Kürbis machen.
Zutaten
für 4 Personen:
500g
Kürbis
3
EL Olivenöl
1
Zwiebel, fein gehackt
2
Knoblauchzehen, zerdrückt
4-6
EL frische Petersilie
1
kräftige Prise frisch geriebene Muskatnuß
250
ml Gemüse- bzw. Hühnersuppe
125
g Parmaschinken
150
g Schlagobers
250
g Tagliatelle
Salz
und Pfeffer
Frisch
geriebener Parmesan zum servieren
1
Kürbis
in ca 1cm große Würfel schneiden.
2
In
einem großen Topf 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen,
Zwiebel darin glasig dünsten. Die Hälfte der Petersilie
dazugeben und 1 Minute anbraten
3
Den
Kürbis dazugeben, 2-3 Minuten braten und mit Salz,
Pfeffer und Muskat abschmecken.
4
Die
hälfte der Suppe in den Topf gießen, aufkochen,
abdecken und 10 Minuten lang köcheln lassen, bis der
Kürbis gar ist. Bei Bedarf Suppe nachgießen.
Den Parmaschinken in Streifen schneiden, in den Topf geben
und unter regelmäßigem rühren 2 Minuten
kochen.
5
Salzwasser
in einem großen Topf aufkochen. Die Tagliatelle mit
dem restlichen Öl darin bissfest kochen. Abgießen,
abtropfen lassen und auf einen vorgewärmten Servierteller
geben.
6
Das
Schlagobers unter Kürbis und Schinken rühren und
erhitzen. Über die Nudeln Geben und mit der restlichen
Petersilie sow dem Parmesan bestreuen
(Guido)
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Schwarzes
Kochen
BLACK
FOOD
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| Man sollte
es ja mit der Affinität zur „Farbe“ Schwarz nicht allzu
sehr übertreiben – schwarzes Klopapier, Zahnpasta oder
ähnliches? Naja…Manchmal sind solche Spinnereien aber dann
doch ganz witzig, deshalb hab ich für Euch ein hundertprozentig
„szenetaugliches“ Menü zusammengestellt: die schwarz-rote
Farbkomposition ist ganz einfach ein „Eyecatcher“ ;-) Und damit
wir uns nicht nur mit den Oberflächlichkeiten beschäftigen,
kann ich euch darüber hinaus auch garantieren, dass der
Geschmack hält, was die Optik verspricht! Außer man
mag keinen Fisch… |
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Vorspeise
Crostini
mit toskanischer Olivenpaste
Zutaten:
150
g schwarze Oliven ohne Stein
2
eingelegte Sardellenfilets
1
getrocknete Chilischote
1
TL Zitronensaft
4
Knoblauch
1
TL Thymian frisch (oder 1/2 TL Thymian getr.)
6
Salbeiblättchen
1
EL Kapern
ca.
100 ml Olivenöl
Salz,
Pfeffer
Sardellen
und Chilischote hacken, anschließend gemeinsam mit
den Oliven, Kapern, Kräutern und den Knoblauchzehen
pürieren (Stabmixer, Mörser oder Küchenmaschine)
und langsam das Olivenöl einfließen lassen, bis
eine Paste entsteht. Abschließend mit Zitronensaft,
Salz und Pfeffer abrunden. Paste auf vorgeröstete bzw.
getoastete Weißbrotscheibchen streichen.
Bruschetta
Zutaten:
4-5
große reife Tomaten
4
Knoblauchzehen
8
EL Olivenöl
Basilikumblättchen
Bauernbrot
aus Sauerteig oder Toskanabrot
Salz,
Pfeffer
Tomaten
mit Messer an Unterseite kreuzförmig einritzen und
ca. 1 min. in kochendes Wasser legen, dann in kaltes Wasser
legen, häuten, entkernen und fein hacken. Brot von
beiden Seiten anrösten (im Grill, Backofen, Toaster
oder Pfanne). Knoblauchzehen halbieren und das geröstete
Brot damit auf einer Seite einreiben, anschließend
Brot mit Olivenöl beträufeln. Tomatenstückchen
salzen, Pfeffern und mit einem EL Olivenöl vermischen
und auf die Brote streichen. Mit streifig geschnittenem
Basilikum bestreuen.
Hauptgang
Schwarze
Tagliatelle mit Tintenfischragout
Zutaten:
ca.
700 g Calamari in Ringe oder Streifen geschnitten (frisch
oder tiefgekühlte, ist egal)
400
g gehackte Tomaten (frisch oder Dose)
150
ml trockener Weißwein
7
EL Olivenöl
1
Zwiebel gehackt
3
Knoblauchzehen gehackt
ca.
4 EL gehackte Petersilie
½
TL getr. Chiliflocken
450
g schwarze Tagliatelle
Salz,
Pfeffer
Wer
Zeit und Lust hat kann natürlich die Tagliatelle auch
selbst machen – es lohnt sich! Dazu
400 g glattes Mehl, 4 ganze Eier, 1 Päckchen Tintenfischtinte
(gibt es z.B. am Naschmarkt im Fischgeschäft) und Salz
zu einem glatten Teig verkneten. Achtung – ist etwas anstrengend
;-) Sollte der Teig zu fest sein kann man einfach etwas
Wasser reinkneten. Ca. 20 min. rasten lassen. Mit der Nudelmaschine
ausrollen und in Streifen schneiden. Bis zum Kochen auf
einem bemehlten Tuch oder Blech aufbewahren.
So,
jetzt zum Ragout: Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl
glasig rösten, dann die Calamari ca. 3-4 min. mitbraten
lassen und mit dem Weißwein ablöschen. Kurz aufkochen
lassen und dann die Tomaten und Chiliflocken dazugeben,
mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt ca. 1 Stunde
köcheln lassen, bis die Calamari gar sind (einfach
zwischendurch immer wieder mal probieren). Bei Bedarf etwas
Wasser nachgießen.
Die
Nudeln al dente kochen, abgießen, Calamari entweder
über die Nudel verteilen oder untermischen, mit reichlich
frischer Petersilie bestreuen und noch ein paar Tropfen
Olivenöl darüber träufeln.
Dessert
Schokomousse
im Marzipanmantel
Zutaten:
200
g Marzipan
Staubzucker
zum Bestreuen
220
g Edelbitterschokolade
3/8
l Schlagobers
50
g Staubzucker
4
cl Cointreau.
250
g Himbeeren (bereits aufgetaut)
1
EL Zitronensaft,
2
EL Staubzucker,
2
Packungen Vanillezucker,
Eine
Rehrückenform (28 cm Länge) mit Klarsichtfolie
auskleiden. 150 g Marzipan mit einem Nudelholz auf einer
mit Zucker bestreuten Arbeitsfläche zu einem etwa 34
x 18 cm großen Rechteck ausrollen, die Rehrückenform
damit auskleiden. Überstehendes Marzipan abscheiden.
Restliches Marzipan mit dem abgeschnittenen Marzipan verkneten
und zu einem etwa 28cm x 11cm großen Rechteck ausrollen
und für später aufheben. (besser etwas mehr Marzipan
einkaufen, damit man genügend zum Ausrollen hat!)
Schokolade
in Stücke teilen, im Wasserbad schmelzen und ca 10
Minuten abkühlen lassen, sie sollte dann gerade noch
streichfähig sein. Schlagobers mit Staubzucker steif
schlagen, Cointreau unterrühren und vorsichtig unter
die Schokolade ziehen.
Masse
in die Rehrückenform füllen und glatt streichen.
Mit beiseite gestellter Marzipanplatte abdecken. Die Marzipanränder
vorsichtig mit den Fingern etwas zusammendrücken. Das
Mousse mindestens 4 Stunden, am besten aber über Nacht
in den Kühlschrank stellen.
Für
die Sauce Himbeeren mit Zitronensaft, Staub- und Vanillezucker
pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Schokomousse
aus der Form stürzen, Folie abziehen und vorsichtig
in Scheiben schneiden und auf Himbeersauce anrichten.
Alle
Rezepte reichen für ungefähr 4 Personen, das Dessert
ist etwas großzügiger bemessen. Wer jetzt bezüglich
der Länge und des Aufwandes der Rezepte Angst bekommen
hat: alles halb so schlimm – die Vorspeise kann man ja schon
am Vortag vorbereiten, alles andere lässt sich mit
ausreichend Wein und netter Gesellschaft eigentlich recht
schnell zubereiten! Einen schönen Abend wünsche
ich Euch…
(Justine)
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Schwarzes
Kochen
Szenen
aus der Küche
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| Schon im
alten Rom waren die lukullischen Genüsse bekannt. Auf einer
Liege ließ sich der römische Adel geschälte
Weintrauben in den Mund legen und selbst auf den wildesten Orgien
wäre nichts los gewesen, wenn das Buffet nicht gestimmt
hätte. So wie früher ist es auch noch heute, nur das
wir in den seltensten Fällen Sklaven zur Verfügung
haben, die uns, auf einer Liege räkelnd, in aller Gemütlichkeit
füttern. Aber eine Party ohne Snacks ist das gleiche wie
eine Orgie ohne Ausschweifungen. |
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Damit
also etwas Sex in die ganze Angelegenheit kommt gibt es
sie - die Partysnacks. Wer kennt ihn nicht, den „geliebten“
Mayonaise-Nudelsalat, in dem am Ende meistens Bier und Zigaretten
schwimmen. Oder den ausgefallenen Strudel, der schon nach
zehn Minuten weg ist und einige, zu langsame Mäuler,
traurig zurück läßt. Damit das nicht passiert
ist die richtige Planung notwendig und man sollte lieber
eine Spur zu viel kochen… Außerdem gibt es ja noch
das Gefrierfach, sollte unerwarteter weise doch etwas übrig
bleiben ;-)
Wie
notwendig gute Verpflegung ist weiß Christina! Bands
wie Xotox, Kiew, Implant (und auch Schwarzes Wien) konnten
auf der höchstwahrscheinlich fettesten Party des Jahres,
dem Headhunter Festival, in den Genuß ihrer Kochkünste
kommen. Verwöhnt wurden wir mit der wohl besten Gulaschsuppe
der Welt, die leider ein geheimes Familienrezept ist. Dazu
gab es, wie es sich gehört, Semmeln und viel Bier.
Zur kulinarischen Abwechslung gab es eine vegetarische thailändische
Reispfanne, die der Gulaschsuppe um kaum etwas nach stand.
Leider
kann Christina nicht für alle kochen, sie war jedoch
so nett und hat extra für euch ein bunt gemischtes
dreigängiges Menü zusammengestellt, das zum Nachkochen
einlädt. Als Vorspeise bittet eine pikante Knoblauchsuppe
zu Tisch, gefolgt von Puten-Curry mit Champignons und Erbsen.
Den krönenden Abschluß bilden leckere, gebratene
Bananen mit Vanillerahm.
(Guido)
Knoblauchsuppe
pikant
Zeit:
ca. 25 min
Zutaten:
4 Knoblauchzehen
10 dag Margarine oder Butter
2-3 geschälte Tomaten
Suppe bzw. Suppenwürfel
etwas
Lauch
3 Erdäpfel
Petersilie
1 Zwiebel
Salz
Zubereitung:
1.
Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Zwiebel in der Butter leicht anrösten. Den Knoblauch
schälen und mit den geschälten Tomaten dazugeben.
Mit Petersilie und etwas Salz würzen. Die rohen Erdäpfel
schälen, würfelig schneiden und dazugeben. Mit
Wasser oder Suppe aufgießen und ca. 20 min kochen
lassen.
2.
Suppe mit einem Stabmixer pürieren und abschmecken.
Mit feingeschnittenen Lauchringen garnieren und mit Pfeffer
bestreuen.
Puten-Curry
mit Champignons und Erbsen:
Zeit: ca. 25 min
Zutaten für 4 Personen:
400g Putenbrust (ca 4 kleine Putenschnitzel) in Streifen
geschnitten
1 Flasche RAMA Cremefine zum Kochen
frische Champignons
1
Pkg Erbsen
1 El Zitronensaft
2 El Olivenöl
2 Tl Curry (ich nehme meistens mehr)
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
1. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die mit Salz
und Pfeffer gewürzten Putenstreifen darin kurz
und scharf anbraten, danach aus der Pfanne nehmen.
2.
Die Champignons fünf Minuten in derselben Pfanne rösten,
salzen und pfeffern. Curry und Zitronensaft beifügen,
durchrühren Cremefine einrühren.
3.
Das bereits angebratene Fleisch in die Pfanne geben und
fünf Minuten
leicht kochen lassen. Mit Reis und Erbsen als Beilage servieren.
Gebratene
Bananen mit Vanillerahm:
Zeit: ca. 15 min
Zutaten
für 4 Personen:
4 Bananen
2 El Kristallzucker
2 El Zitronensaft
für den Vanillerahm:
1 Flasche Rama Cremefine zum Schlagen
2 El Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker (oder das Mark einer echten Vanilleschote)
Zubereitung:
1.
Den Kristallzucker in einer geräumigen Pfanne langsam
erhitzen bis er hellbraun
wird.
2. Die der Länge nach halbierten Bananen mit der Schnittlänge
nach unten
einlegen. Die Pfanne hin und her schwenken, so daß
die Bananen über den
Topfboden gleiten. Zitronensaft und ein bisschen von dem
ungeschlagenen
Schlag beifügen, weiterschwenken. die bananen umdrehen
und vom feuer
ziehen. die Bananen sollten nicht länger als 4 Minuten
braten (sonst
werden sie gatschig!)
3. Für den Vanillerahm die Rama Cremefine zum Schlagen
mit Vanillezucker und Staubzucker vermischen und aufschlagen.
Die Bananen auf einem Teller plazieren, den Vanillerahm
dazugeben und servieren.
(Christina)
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Schwarzes
Reisen
Steyr,
Headhunter und vieles mehr...
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| In knapp
einem Monat findet heuer zum 2. Mal das Headhunter-Festival
in Steyr statt. Wir haben für Euch einen kurzen Artikel
zusammengestellt, der einen kurzen Einblick in die Stadt Steyr
geben soll und auch aufzeigt, welche Möglichkeiten sich
neben oder fernab des Festivals zum Entdecken lohnen. |
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Steyr,
die über 1000 Jahre alte Romantik- und Christkindelstadt,
zählt bestimmt zu einer der schönsten Altstädten
Mitteleuropas. Am Zusammenfluss von Enns und Steyr, an der
so genannten Romantikstraße gelegen, ist Steyr eingebettet
in eine Landschaft, die schon Franz Schubert „ über
alle Begriffe schön“ fand.
Steyr
kann man am Besten zu Fuß oder per Fahrrad erkunden.
Man findet dort prächtige gotische und barocke Kirchen,
enge Gässchen, romantische Hinterhöfe in der mittelalterlichen
Altstadt. Ebenso bietet die Stadt auch Wehrgräben,
die teilweise noch im Original erhalten sind.
Viele
Sehenswürdigkeiten in der Stadt entstanden aus der
Geschichte, z.B: die Bürgerhäuser am Stadtplatz,
das berühmteste ist das Bummerlhaus und die alten Fabriksanlagen
im Wehrgraben, ebenso steht in Steyr Österreichs schönstes
Rokoko Rathaus!
Über
der Stadt steht das Schloß Lamberg. Dieses ist auf
den Grundfesten der Styraburg erbaut worden, der die Stadt
ihre Gründung verdankt.
Die
schöne Umgebung der Stadt lädt wirklich zur Erkundung
zu Fuß ein, ebenso bietet die Stadt immer wieder zahlreiche
Veranstaltungen.
Steyr
kann mit 2 Museen aufwarten:
1:
Museum Arbeitswelt Steyr: www.museum-steyr.at
Wehrgarbengasse
7
4400
Steyr
Dieses
Museum erreicht man über den historischen Stadtteil
der Wehgraben. Nach einigen Minuten Gehweg entlang des Flusses
erreicht man das Museum.
Zur
Zeit werden folgende Ausstellungen bis 28.8. 2005 geboten.
+
Sonderausstellung 2005: Mythos Staatsvertrag
Geschichten
aus der Geschichte.
Öffnungszeiten:
täglich außer Montag: 9 – 17 Uhr
Eintritt:
4.75 €
+
Internationale Wanderausstellung: Migration
(Das
bedeutet laut Duden Wanderung)
Eine
Zeitreise nach Europa
Der
Österreichische Beitrag zum EU – Projekt
Öffnungszeiten:
täglich außer Montag: 9- 17 Uhr
Eintritt:
4.75 €
2:
Museum Stadt Steyr
Grünmarkt
26
4400
Steyr
Dieses
Gebäude wurde 1611 erbaut und diente ursprünglich
als Getreide- und Lebensmittelspeicher der Innerberger Hauptwerkschaft.
Im
Museum der Stadt Steyr sind volkskundliche Sammlungen, wie
Nagelschmiede, Steinparz'sche Vogelsammlung und Waffen aus
der Produktion des Industriellen Josef Wendel, die einst
an die Hochblüte der Eisenstadt erinnert. Ebenso kann
man Anton Petermandl`sche Messersammlung, der Bestand umfasst
ca. 500 Stücke aus fast der ganzen Welt bewundern.
Im
unteren Teil des Gebäudes sind noch die Lamberg`schen
Krippenfiguren ausgestellt, die ca. 200 Stück umfassen.
Öffnungszeiten:
täglich außer Montag: 10- 16 Uhr
Eintritt:
kostenlos
Zur
gleichen Zeit wie das Headhunter-Festival, findet in Steyr
das Stadtfest statt, welches nicht nur mit köstlichen
Weinen und Gegrilltem lockt... ;-)
Bei
Schönwetter empfiehlt sich sehr ein Besuch im Garstener
Freibad.
Garsten
ist die angrenzende Ortschaft an Steyr, wenn man in Richtung
Reichraming fährt. Viel Liegfläche und ein großes
Schwimmbecken in teilweiser Waldlandschaft, sogar mit einer
richtig langen Rutsche, laden zum Relaxen und Abkühlen
nach dem Festival ein. Also nicht die Badehose vergessen!!
:-)
Zu
guter letzt noch eine Liste mit günstigeren Übernachtungsmöglichkeiten,
damit die Anreise etwas leichter fällt.
Steyrstadtplan:
http://www.map2web.cc/steyr/std3.php?&fdimx=3&fdimy=2
Unterkunftsverzeichnis:
Es
ist ratsam beim Buchen immer wieder anzugeben, dass man
das Headhunter-Festival besucht.
+
Campingplatz:
Campingplatz
Forelle
Kematmüllerstr.
1 a
4400 Steyr
Tel.+Fax: 0 72 52 / 78 0 08
e-mail: forellesteyr@gmx.at
www.forellesteyr.com
+
Jugendherberge:
Jugendherberge
Steyr
Josef
Hafnerstraße 14
4400 Steyr
Tel. & Fax: 0 72 52 / 45 5 80
e-mail: jugend@steyr.gv.at
Etagenduschen
und WC,
Gemeinschaftsraum mit Kabel TV und Video.
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 15.00 - 22.00
Sa., So. u. Feiert.: 17.00 - 22.00
Ausstattung
und Preise:
1 Zimmer mit 2 Betten und 14 Zimmer mit 6 Betten
+
Privatzimmer:
+
Ferienwohnung Familie Schnaubelt
Jägerbergweg
5, 4400 Steyr
Tel.:
0 72 52 / 54 3 81 Fax: 0 72 52 / 76 7 95
e-mail:
bernhard.schnaubelt@utanet.at
Kapazität
und Preise:
1
Appartement (bis zu 3 Personen) € 45.-
Ausstattung/Beschreibung:
Unsere
Ferienwohnung ist mit Wohnküche, Schlafzimmer, Dusche,
WC und Sat-TV für bis zu 3 Personen ausgestattet. Gitterbett
und Hochstuhl vorhanden. Ruhige, zentrale Lage. Nichtraucher.
Für
längeren Aufenthalt (Studenten, Praktikanten) Preis
auf Anfrage!
+
Privat-Pension Albrecht
Alois-Huemer-Straße
1,
4400
Steyr, Tel.: 0 72 52 / 54 0 78,
Fax:
0 72 52 / 54 0 78 - 32
Kapazität
und Preise:
1
Appartement (2 - 4 Personen), 1 Zweibettzimmer, 3 Einbettzimmer
Appartement
Preis auf Anfrage
Zimmer
- p. P. inkl. Frühstück € 17,-
Ausstattung/Beschreibung:
Großer
Aufenthaltsraum, Balkon, Sauna, Solarium, Fitnessraum, Pool,
Apartement auf Wunsch mit Frühstück.
+
Forster Cornelia
Privatzimmer,
Stelzhamerstraße 26g, 4400 Steyr,
Tel.
0 72 52 / 47 2 22
Kapazität
und Preise:
1
Vierbettzimmer, 1 ZweibettzimmerAusstattung/Beschreibung:
Ruhige
Lage. 10 Gehminuten ins Zentrum.
TV
und Kühlschrank im Zimmer. Zimmer mit Balkon ausgestattet.
+
Forster Norbert
Stelzhamerstrasse
26f, 4400 Steyr, Tel: 0 72 52 / 47 222
Kapazität
und Preise:
1 EZ mit Balkon, 1 DZ, 1 Dreibettzimmer, 1 VierbettzimmerAusstattung/Beschreibung:
Ruhige Lage, 10 Gehminuten ins Zentrum, TV im Zimmer, Kühlschrank
im Zimmer
+
Pensionen/ Gasthäuse:
+
Frühstückspension: Leichtfried
Gertraud
Leichtfried
Haratzmüllerstraße 25
4400 Steyr
Tel.: 0 72 52 / 52 4 38
Fax: 52 4 38 - 13
e-mail: leichtfried@liwest.at
www.steyr-austria.com
Familiäre
Pension unterhalb vom Zusammenfluß von Enns und Steyr.
Ca. 8 Gehminuten zum Bahnhof und zum Stadtplatz. Eigener
Parkplatz im Innenhof.
+
Gasthof Bauer
Inh. Fam. Trauner
Josefgasse 7, 4400 Steyr
Tel.: 0 72 52 / 54 4 41
Fax: 0 72 52 / 51 9 36
e-mail: bauers.gasthof@aon.at
Kleiner,
familiär geführter Gasthof.
Ruhige Lage im historischen Stadtteil Eysnfeld. Ca. 15 Gehminuten
vom Zentrumentfernt.
In der Nähe befindet sich die Schwimmschule, ein öffentliches
Bad, das mit dem Wasser der Steyr gespeist wird.
+
Gasthaus Holzer
Neustifter
Hauptstraße 5
4407 Steyr-Gleink
Tel.: 0 72 52 / 76 2 88
Ca.
10 min. vom Stadtkern entfernt.
Ganztägig warme Küche
mit Hausmannskost - Spezialitäten.
Schöner Gastgarten. Eigener
großer Parkplatz.
Ruhetage:
Jänner - April Mo + Di
Mai - Dezember Mo
(Morrigan)
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Der
schwarze Canossagang
Über
den langen Weg in eine nutzlos funktioniernde Gesellschaft
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| Selbstverwirklichung,
Selbstbestimmung, Identität und Individualität sind
die großen Grundpfeiler meines Verständnisses von
der Welt. Doch manchmal geraten meine Ansichten ins Stocken.
Dann nämlich, wenn man im Alltag auf eine Gesellschaft
trifft, die in ihrer Nutzlosigkeit durch nichts übertroffen
werden kann. Oder nein, nutzlos ist sicherlich das falsche Wort.
Denn diese Gesellschaft treibt den Konsum voran wie kaum eine
andere. Ihre Werte sind Materialismus, Globalismus, Markenfetischismus
und ihr Programm lautet Werteverfall. Sie sind die Totengräber
jeder Individualität. Ich spreche von der so genannten
„Gut-Menschen-Gesellschaft“.
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Warum
ich so dagegen wettere? Ganz einfach: Ich lehne es ab, von
einer Gesellschaft bedroht zu werden, die nichts weiter
im Schilde führt, als Dolby-Surround Anlagen zu kaufen,
mit Autos zu prahlen oder mit über Dreißig Playstation
zu spielen, weil der Intellekt zum echten Leben nicht ausreicht.
Ich lehne eine Gesellschaft ab, die nur um „gesehen“ zu
werden sich jeder Oberflächlichkeit hingibt und kein
Lifestyle-Thema, keine Gutmenschentoleranz und keine Kaufgelegenheit
auslässt.
Die
Totengräber unsere Kultur, sie sind längst unter
uns. Sie sitzen in den Firmen, durchziehen die Straßen
mit ihren Einkaufstüten und reden ekelhaft gebildet
über Wein. Wenn die Schwarze Szene die These ist, dann
ist diese Gesellschaft ihre Antithese.
Unlängst
hat mir eine Freundin erzählt, dass sie eine Freundin
an diese Gesellschaft verloren hat. Traurig. Aber nachvollziehbar.
Wer sich mit den Borg anlegt, wird bald assimiliert. Aber
dennoch gibt es Hoffnung. Denn obwohl feststeht, dass dieser
gleichgeschaltete Aufstand der Massen (Ortega Y Gasset lässt
grüßen) wie eine Tsunami unsere abendländische
Kultur überflutet und alles mitreißt, was individuell,
originell und lebenswert ist, so gibt es doch einige Mutige,
die dieser Welle der Nutzlosigkeit standhalten und Freundschaften
eingehen, die mitten in dieser verdorbenen Gesellschaft
wurzeln.
Tatsächlich,
das Leben spielt oft üble Streiche. Dennoch: diesen
Mutigen gehört im Grunde mein Respekt. Denn sie stürzen
sich furchtlos in die tosenden Wellen dieser schwammigen
Konsumgesellschaft mit dem Wissen, dass es schwer wird,
die eigene Identität inmitten von Stumpfsinn zu bewahren.
Doch vielleicht vollbringen sie ja auch Wunder und können
den einen oder anderen von ihrem Dogma der Konsumkontrolle
befreien, vielleicht gelingt es ihnen sogar eine kleine,
einsame schwarze Insel inmitten der dunklen Wolken willenloser
Schafe zu bilden. Denn wer weiß, jede Gesellschaft
hat eine Archillesferse. Viele Kriegsherren, Politiker,
Prediger und Führer haben es vorgemacht.
In
diesem Sinne: Es lebe die Individualität, es lebe die
Identität! Dafür steig ich auf die Barrikaden.
Und wenn es mir das Leben kostet.
(Hohenstaufen)
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Das
gemachte Mensch
Symmetrisch
& Kuschelweich
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| Unlängst
in einem Szene-Club in der Wiener Innenstadt - fern jeder schwarzen
Kultur. Da ich zuvor einige zähe Termine hatte, fand ich
die Musik an diesem Abend angenehm erfrischend. Sie belebte,
sorgte für einen leichten, klaren doch nicht dummen Kopf
und war umspült von urbaner Jugendkultur. Ich kaufte Bier
und stellte mich an den Rand des Geschehens. Und ich beobachtete.
Vielleicht liegt es an meinem ständigen Drang Dinge zu
hinterfragen. Vielleicht hätte ich einfach nur nach dem
zweiten Bier nach Hause gehen sollen. Aber an diesem Abend formte
sich in mir ein großer Zweifel, der mich seit dem nicht
mehr loslässt. Worum es geht? Um Kultur, Gesellschaft,
Lebensformen und Visionen, natürlich. |
| |
Nun,
alles begann mit zwei jungen Mädchen, die sich halb
entschlossen an den Rand einer leeren Tanzfläche wagten
und nervös anfingen mit ihren Armen und Beinen zu zappeln.
Ich musste lächeln, war ich doch die ekstatischen und
dominierend bestimmten Bewegungen schwarzer tanzender Frauen
gewohnt – ach, wie sehr ich das liebe. Dieses Gezappel aber...
nein. Mit Tanzen hatte das wenig zu tun. Sei's drum, Tanz
ist Geschmack, Talent für Rhythmus und Gefühl
ist Schicksal. Ich wollte nicht urteilen, blieb aber dennoch
an den beiden hängen. Das heißt, ich blieb an
ihrer Unweiblichkeit hängen. Oder war ich schon wieder
von der Schwarzen Szene verwöhnt?
Ich
wechselte meine Position und stellte mich an die Bar. Neben
mir standen zwei junge Männer. Sie unterhielten sich
gelangweilt und warfen mir einen neugierigen Blick zu. Waren
es dieselben zwei, die vorhin so ungelenk getanzt hatten?
Waren das aber nicht Frauen? Trugschluss. Die beiden Frauen
tanzten noch immer. Ich bekam einen Gedanken in den Kopf,
der mich schon vor einigen Jahren beschäftigte. Eine
Studie behauptete damals, dass durch die von den Massenmedien
infiltrierte Gesellschaft zunehmend von Unisexualität
und Alterslosigkeit geprägt wird. Mann und Frau treffen
sich optisch in der Mitte, treiben den Geist aufgeklärter,
weltoffener und vor allem toleranter Jugend ab 13 Jahren
vor sich her, bis sie scheinbar in ewiger Jugend ersterben.
Vorbei ist die jugendlich stufenweise Entwicklung. Ab 13
erreicht man den optisch ideellen Status-Quo und zieht seine
unisexuelle Haltung durch, bis die Falten unter den Augen
auf die Tränendrüse drücken.
Eine
verhängnisvolle Theorie. Ich weiß.
Dennoch
lässt mich der Gedanke nicht los, dass Männer
und Frauen und mittlerweile ganze Generationen immer weiter
zueinander rücken. Im Prinzip natürlich wunderbar,
nur: Ist es nicht schön, wenn ein Mann als das wahrgenommen
wird, was er ist? Ist es nicht schön, wenn Frauen ihre
Weiblichkeit zeigen und nicht mit denselben Klamotten herumstapfen
wie ihre Freunde? Ich gehe sogar noch weiter: Ist Individualität
nicht wunderbar?
Natürlich,
werden jetzt einige schreien, gerade in der schwarzen Szene,
wo doch alle schwarz herumlaufen, gerade dort ist doch Anpassung
höchstes Gebot, um nicht zu sagen, die um alles in
Welt notwendige Eintrittskarte für die Szene? Nein,
schrei ich zurück. Gerade in der Szene – zumindest
so wie ich sie verstehe – lebt das Individuelle, schwarz
ist nur die Identität. Einer der tausend Gründe,
warum ich die schwarze Szene so liebe, ist eben ihre Authentizität.
Frauen zeigen ihre Weiblichkeit, Männer ihre Männlichkeit,
Künstler ihre Kunst und Entertainer ihr Programm. Jeder
ist wie er ist, tut was er kann und ist eben so alt wie
er ist. „In der Szene kann man alt werden“, hat mir einmal
jemand gesagt, der gerade seinen Dreißiger gefeiert
hat. „Das kann man“, sagte ich ihm mit 34 und fühlte
mich jung. Ich stehe dazu. Authentisch. Echt.
Ich übe
mich jetzt in Vorurteilen und spinne mal so vor mich hin,
aber: Ist es nicht diese gnadenlose Gutmenschentoleranz,
die nirgends anecken und nirgends auffallen will, die in
Wahrheit die ideale Spielwiese für den perfekten Konsumenten
darstellt? Ist man wirklich anders und individuell, wenn
man sich vom anderen nur durch seinen Namen und den Klang
seiner Stimme unterscheidet? Ist die Sandkastenrevolution
der „Wir sind Helden“-Generation nicht in Wahrheit das Ergebnis
einer gefinkelten Strategie, die asymmetrische Snowboards
in symmetrische umwandelt, nur um effizienter produzieren
zu können? Und die einem dabei noch einredet, dass
es egal sei, ob man den linken Fuß vorne hat oder
den rechten? Snowboard ist unisex? Für das ewigjunge
Mensch?
Nein. Ich sehne mich nach Anecken,
Asymmetrie und Unterschied, getragen von den Grundpfeilern
Respekt und Höflichkeit. Und da auch ich mich in Respekt
und Höflichkeit üben will, respektiere ich auch
die beiden Mädchen (oder Frauen) auf der Tanzfläche
und verlasse höflich das Lokal. Zuhause ärgere ich
mich noch, dass ich für einen Augenblick versucht war,
die gesamten Besucher dieses Events in denselben Topf zu werfen,
was natürlich Unsinn ist. Das Grauen zieht sich wie schlechtes
Wetter durch alle Szenen, Schichten und Nationen. Und, um
es in Anspielung an Tocotronic zu sagen: „Wenn wir irren nachts
im Kreis, eine Bewegung gegen den Fleiß – all das mag
ich. Aber so leben, nein danke!“
(Hohenstaufen)
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Schwarzes
Reisen: Wohin in Berlin?
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| Fast
die ganze Welt strömt irgendwann nach Berlin, und der Rest
schaut auf diese Stadt. Sie ist hip, trendy, schick, szeneaktiv,
wild, innovativ, mutikulturell, spannend, kreativ, aufregend....
Diese Auflistungen stehen in diversen Reiseführern, ob
das auch wirklich stimmt, haben wir für Euch ergründet
und werden einen kurzen Einblick bieten. Natürlich soll
es auch nicht an geeigneten Tipps für Eure Berlintour mangeln! |
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Berlin,
die Hauptstadt Deutschlands mit ca. 3.4 Mio. Einwohnern,
ist im Milleniumszeitalter am meisten durch das Zusammenwachsen
von Ost und West geprägt. Es ist eine Stadt der Kontraste
und eine Stadt von weltgeschichtlicher Bedeutung.
Die
Weitläufigkeit Berlins ist von modernster Architektur,
viel Grün und zahlreichen Parkanlagen geprägt.
Ebenso bietet sie ein gutes System für den öffentlichen
Personennahverkehr.
Durch
die Großflächigkeit Berlins sollte man sich am
Beginn seiner Berlinreise, sofern man nicht mit dem Auto
unterwegs ist, eine Wochenkarte oder Tageskarten kaufen.
Das ist sicher die billigste Variante alles zu erkunden.
An den Wochenendenächten fahren die meisten U- und
S- Bahnen im Intervall von 15 bis 30 min, was anderen „Hauptstädten“
auch nicht schlecht stehen würde.
Um
einen groben Überblick zu bekommen kann man mit Doppeldeckerbussen
eine geführte Fahrt durch die Metropole unternehmen
und erleben. Es fallen, je nach Angebot, um die 14 Euro
Kosten an. Dafür fährt man fast 2 Stunden durch
Berlin und wird Zeitzeuge dieser Stadt. Die Touren sind
meistens in deutscher und englischer Sprache geführt.
Man bekommt einen überraschend guten Gesamteindruck
von Berlin und erfährt viel geschichtlichen Hintergrund.
Zeitweise muss man leider die Witze der Moderation ertragen,
aber sonst war es die Geldinvestition wirklich wert.
Man
erlebt Kontraste zwischen:
Brandenburger
Tor, Checkpoint Charlie, Unter den Linden, Kurfürstendamm,
Potsdamer Platz, Museumsinsel und Kulturforum.
Die
Bustouren werden vom Brandenburgertor oder vom Kurfürstendamm
gestartet.
Sehr
beeindruckend sind natürlich die noch wenigen bestehenden
Teile der Berlinermauer (ursprünglich war sie ca. 155
km lang!). Ebenso grandios ist der Potsdamerplatz, da sich
dort einige bautechnisch-spektakuläre Meisterleistungen
befinden. Dort steht unter anderem das Sony Center, das
sich durch sein luftiges, zeltartiges Dach über die
Plaza, in das Berliner Stadtbild einfügt. Danach kann
man gemütlich in den Potsdamer Platz-Arkaden, mit seinen
140 Läden, Restaurants und Cafes, shoppen gehen.
Für einen sehr langen Einkaufsbummel
bietet sich auch der Kurfürstendamm an und dort sollte
man unbedingt einen Besuch beim KaDeWe (Kaufhaus des Westens)
einplanen.
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| Fernab
von den Touristenhighlights haben wir für Euch die Lokale
und Einkaufsmöglichkeiten der schwarzen Szene in Berlin
erkundet. Äußerst praktisch und informativ sind die
kleinen Szene-Heftchen wie z.B: Etoile oder A Question of Lust,
die gespickt sind mit Adressen, Terminen, Interviews und Reviews
sind. Man findet sie in diversen Szene-Shops und kann sich sehr
gut daran orientieren und informieren, was in Berlin los ist
und welche Veranstaltungen im jeweiligen Monat stattfinden.
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LOKALTIPPS |
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BALZAC
COFFEE
Dort
gibt es ausgezeichnete Kaffees in verschiedensten Variationen.
Der Caramel-Macchiato ist ein heißer Tipp, sehr lecker!
Davon
gibt es 7 Filialen in Berlin.
z.B.:
+
Schönhauser Allee 116
(U2
Station: Schönhauser Allee)
+
Potsdamer Platz 10
(U-Bahnstation
Potsdamer Platz)
+
Friedrichstraße 207/208
(U6
Station: Kochstraße )
SCHWARZES
CAFE
Dieses
Cafe ist 24 Std. geöffnet, außer Dienstags, da
ist es von 3- 11 Uhr geschlossen. Es gibt dort eine sehr
große Speisekarte und einige Gerichte bekommt man
rund um die Uhr. Die Toiletten alleine sind schon sehr sehenswert,
aber das müsst Ihr Euch selbst ansehen, darüber
wird hier nichts verraten. Ein Besuch wird euch sicher nicht
enttäuschen. Es ist sehr gemütlich zum Ausspannen,
nicht nur für Zwischendurch.
+
Kantstraße 148
(S-Bahnstation
Savignyplatz )
K17
Im
K17
finden am Wochenende Feste
und manchmal auch Konzerte auf 3 Floors, über 3 Stockwerke
verteilt, statt und kaum ein Musikbereich kommt zu kurz.
Vor allem der Freitag ist sehr zu empfehlen. Sehr schöne
und imposante Lokalität!
+
Pettenkoferstraße 17a
(S-Bahnstation
Frankfurter Allee)
DUNCKER
CLUB
Hier
finden Feste vor allem Sonntags und Montags statt. Gespielt
wird Musik aus den Bereichen: Indiepop, Waveclassic, Eigthies
u.v.m.
Der Duncker Club punktet vor allem mit
seinem Angebot an verschiedensten Cocktails, die preislich
unter der 5 Euro Grenze liegen.
+
Dunckerstraße 64
(U5
Station Frankfurter Tor )
RAW
TEMPEL
Konzerte
und Feste finden hier in meist unregelmäßigen
Zeitintervallen statt.
Wir
besuchten diese Lokalität im Rahmen des Schlagstrom
Festivals.
Dieser
Abend stand im Zeichen von Industrial, Noise, EBM und Electro.
Es gab 4 Konzerte, mit Agonoize als Headliner, und im Anschluss
eine Party. Die Lokalität erinnert etwas an die „alte,
kleine, Wiener Arena“. Es war sehr toll, dass wir auch einmal
die Möglichkeit hatten ein Konzert auf unserer Berlinreise
erleben zu können.
+
Revaler Straße 99
(U1
Station/ S Bahnstation Warschauer Straße)
Diese
Liste könnte man jetzt natürlich fast endlos fortsetzten,
da es in Berlin sehr viele Möglichkeiten gibt, seine
Abende zu verbringen! Wir haben euch nur die Lokale vorgestellt,
die wir auch selbst besucht haben - mehr konnten wir aus
zeitlichen Gründen leider nicht "testen"...
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EINKAUFEN
IN BERLIN |
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XTRAX
Sicher
der bekannteste Shop in Berlin, mit sehr große Auswahl
an Kleidung, Accessoires und Schuhen auf 2 Ebenen. Leidet
jedoch an einer sehr kühlen Atmosphäre.
+
Schönhauser Allee 48
(U2
Station Eberswalder Straße)
www.x-tra-x.de
PLASTE+ELASTE
Gute
Auswahl an Fashion, Shoes und Accessoires, mit einem sehr
großen Angebot für die Bereiche Elektro- und
Cyberwear:
+
Bergmannstraße 15
(U7
Station Gneisenaustraße)
www.plaste-elaste.com
DARKSTORE
Der
Darkstore bietet eine sehr große Auswahl an Gewand,
vor allem für das männliche Geschlecht! Hier gibt
es Klamotten, Boots, Schmuck, CDs und Accessoires mit einer
äußerst netten und hilfsbereiten Bedienung.
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Boxhagener Straße 23
(U5
Station Frankfurter Tor)
www.dark-store.de
CRAZY
BOX
Dieser
kleine und entzückend eingerichtete Shop punktet vor
allem mit netten Accessoires und Freaky Things. Dort gibt
es wirklich sehr trendige Sachen wie z.B. Taschen mit den
modischen Totenkopfmotiven.
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Gabriel- Max Straße 10 ( gleich ums Eck vom Darkstore)
www.crazy-box-berlin.de
HAUTNAH
Ein
sehr exquisiter Shop auf 3 Etagen der Schuhe, Korsetts,
Fetischkleidung und Clubwear in Gummi, Leder, Lack, Strech,
Netz und Textil bietet. Unter anderem findet man auch DVDs,
Wein, S/M- und Erotikspielzeug.
+
Uhlandstraße 170
(U1
Station Uhlandstraße)
DARK
MARKET
Der
Gothic-Flomarkt findet jeden 2. Sonntag im Monat, von 13-18
Uhr, im Duncker Club statt. Bei einem Dark Breakfast zu
ausgewählter Musik kann man Kleidung, Bücher,
Tonträger, Schmuck, Rauchware, Esoterika etc. erwerben.
Infos:
www.gothic-berlin.de
EXTRATIPPS FÜR EIGENKREATIONEN
TÜRKENMARKT
am Maybachufer (jeden Freitag)
Hier
kann man sehr billige Stoffe, als auch Zubehör erwerben
und kann dabei auch noch Handeln :-) Netter Flair, im Winter
leider etwas kalt, da im Freien.
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U6 Station Hallesches Tor
KNOPF
PAUL
Große
Auswahl an Zubehör, Schnallen, Knöpfen etc.
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Zossener Straße 10
(U7
Station Gneisenaustraße)
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Das
war unser kleiner Einblick in die Stadt Berlin - hoffentlich
findet ihr hier einige hilfreiche Tipps für die kommende
Berlintour.
Berlin
bietet sehr viel zu entdecken und wartet nur darauf von
Euch erforscht zu werden!
Fröhliches
schwarzes Reisen wünscht
Morrigan
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(Morrigan) |
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VSOP
und eine Welt in Öl
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| Fällt
euch bei V.S.O.P. Christian Kolonowitz mit seinem skurril-banalen
Musikorchester ein? Oder denkt ihr an Weinbrand. Hübsche
Mittelklasse? Weit gefehlt! VSOP meint „Very Special Oil Paintings“
und ist ab sofort unter www.vsop.at
online. VSOP ist eine neue und wunderbare Website, die feine
Ölgemälde direkt ins Wohnzimmer liefert. Wer alte,
klassische Kunst schätzt, ist dort mehr als richtig. |
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Bei
VSOP handelt es sich um beeindruckende Reproduktionen großer
Klassiker, die vom Original oft kaum zu unterscheiden sind.
Zugegeben, ich war am Anfang auch nicht sicher, ob die Kopien
auch tatsächlich das halten, was sie versprechen. Aber
ich wurde eines besseren belehrt und habe jetzt einen „echten“
und riesiggroßen Caspar David Friedrich über
dem Sofa hängen. Erstklassige Arbeit und perfekte Lieferung.
Wer mal etwas anders schenken will, sollte beruhigt mal
auf www.vsop.at
vorbeischauen. Übrigens, kleiner Tipp: Bei "Themen"
auf "Rätsel" klicken...
(Hohenstaufen)
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Winterliche
Liköre -
Alchemie
für Anfänger und Fortgeschrittene...
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| Aufgrund
der zahlreichen Anfragen nach den Rezepturen der Liköre
aus eigener Hand vom Weihnachts-Special am 18.12. findet Ihr
hier die Anleitung zur Eigenproduktion. Die Prozedur ist im
Grunde recht einfach, am besten, man legt gleich einen größeren
Vorrat an - obwohl dieser erfahrungsgemäß nicht sehr
lange bestehen bleiben wird! Die Winterabende sind ja bekanntlich
lang und kalt... |
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Winterkälte
1
Zimtstange und die unbehandelte
Schale einer Zitrone mit 500 ml Wodka ein paar Stunden durchziehen
lassen. Wodka abseihen. 250 g Honig erwärmen, bis er
flüssig ist und abkühlen lassen. Wodka mit Honig
vermischen und in Flaschen abfüllen. Vor dem Trinken
gut schütteln!
Tiefster
Winter
Je
12 g Kardamom, Nelken, weißen Pfeffer und Zimt im
Mörser zerstoßen. Gewürze mit 250 g Zucker
und 700 ml schweren Rotwein ca. 30 Minuten am Herd knapp
unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Abkühlen und durch
ein feines Sieb, Küchentuch oder Filter abseihen. Mit
700 ml Weinbrand mischen und abfüllen.
Back
to the Egg
4
frische! Eidotter mit 300 g Staubzucker schaumig rühren.
5/8 Liter Milch (am besten etwas länger haltbare Milch)
mit 2 Pkg. Vanillezucker 10 Minuten kochen und dann abkühlen
lassen. Dottergemisch mit der Milch verrühren und 1/4
Liter Weinbrand (oder Weingeist) untermischen. Abfüllen
und im Kühlschrank aufbewahren, vor dem Trinken aufschütteln!
(Justine)
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Schwarz
oder Grufi?
Warum
ich nicht auf Friedhöfe gehe...
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| Ich
gebe zu, ich bin über Dreißig. Und weiters gebe ich
zu, ich arbeite in einem anerkannten und renommierten Unternehmen.
Dennoch trage ich schwarz. Jeden Tag. Manchmal wechselt die
Farbe der Krawatte, manchmal die dunkle Farbe meines Hemdes.
Eigentlich nicht spektakulär. Trotzdem beschäftigt
die Kollegen meine Konsequenz. Fern der aktuellen Modetrends,
ist das denn erlaubt? Bald fragt man, tuschelt man, mutmaßt
man und endlich: die Erkenntnis. Er ist ein Grufti. Ich höre
Wörter wie Kinderschänder, Tierquäler, Friedhofswandler.
Alles Klischees – schon hundertmal in tausenden Foren widerlegt
und doch: sie krallen sich fest in der Meinung der Öffentlichkeit,
die in Momenten des Alltags auf einen prallt wie ein unerwarteter
Platzregen. |
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Unlängst
fragte mich eine Kollegin (über Vierzig), wieso ich
mit über Dreißig dieses pubertierende Zeugs noch
immer nicht abgelegt hätte? Wieso ich immer noch auf
Friedhöfe gehe? Auf Friedhöfe. Ich muss gestehen,
ich gehe nicht auf Friedhöfe, sagte ich. Und vorausschauend
sagte ich, dass ich auch keine Kinder schände und sogar
selbst einen Hund habe und dass ich ihn nicht quäle.
Kopfschütteln. Dann bist du gar kein Grufi? Nein, sagte
ich, ich bin schwarz.
Schwarz
provoziert und bezieht Stellung. Schwarz ist ein Lebensgefühl.
Egal ob Fünfzehn oder Achtzig. Schwarz ist bunter als
der grauste Alltag. Aber wem erzähle ich das, ihr wisst
es doch ohnehin am besten. Sei's drum. Meine Kollegin ging
wieder zurück an ihre Arbeit. Verunsichert und grübelnd
ob sie in ihrem bisherigen Leben nichts versäumt hatte.
Am nächsten Tag trug sie einen schwarzen Pullover und
einen schwarzen Rock. Sie wusste nicht warum.
Schwarz
ist eine Option. Kein Dogma. Ich liebe schwarz. Vor allem
im Alltag.
(Hohenstaufen)
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10
kleine Grufties
Christian
von Aster / P. M. Hoffmann / Schwarwel
(Verlag
EEE)
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| Irgendwie
lässt schon der Titel vermuten, dass es sich bei dem Büchlein
um ein Comic handelt, das mit den bereits übermäßig
strapazierten Klischees der schwarzen Szene spielt. Naja, halb
so schlimm…Es gibt ja schließlich auch genügend Vertreter
dieser karikierten Subpopulation in der Gothic Szene, das ist
auch ein Grund mehr, warum ich beim durchblättern dieses
Pixie Büchleins für Erwachsene wirklich herzlich lachen
musste (oje, was für ein Fehler! Wie konnte ich nur vergessen,
dass lachen eigentlich zu den Kardinalfehlern in diesem Buch
zählt)! Ohne Frage – wer sich darin selbst wieder erkennt,
dem wird das Lachen wohl eher vergehen, ist ja auch zu traurig…
Aber man lacht ja schließlich gerne über andere (obwohl's
keiner gerne zugibt). |
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Alles
in allem ein lustiges und bissiges kleines Büchlein,
nett gezeichnet und mit wirklich gut getroffenen Figuren.
Bleibt nur jedem zu wünschen, dass sich die dargestellten
Persönchen nicht im eigenen Bekanntenkreis wieder finden,
zumindest nicht alle zusammen!!!
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(Justine) |
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