Er ist schwarz. Der Alltag. Schwarze Stiefel, schwarze Kleider, schwarzes Styling. Doch wie passt das alles zum oft grellbunten Alltag des Berufslebens? Wie stellt man es an, den schwarzen Idealen standzuhalten, wenn der Arbeitgeber bereits mit Argwohn das Outfit seiner Angestellten betracht?  Die Rubrik "Schwarzer Alltag" versucht die Lücke zu schließen zwischen Individualität und Konformität, zwischen  Idealismus und dem schieren Druck Geld zu verdienen. Hier findet ihr künftig Tipps und Anregungen für den Schwarzen Alltag. Seien es kleine Tricks beim Schminken oder die schlichte Wahl der idealen Frisur. Wir hören uns für euch um...
 
 

London, die schwarze Kulthautpstadt

Ein dunkelbunter Reisebericht.

 
London, Hauptstadt des ehemaligen britischen Imperiums, hat 7 Millionen Einwohner und unendlich viele Sehnswürdigkeiten zu entdecken, von denen man die meisten nicht auf einmal schaffen kann. London ist einfach anders. Neben Tokio zählt London zweifellos zu den teuersten Städten der Welt. Es hat ungewohnte, getrennte Wasserhähne, andere Steckdosen und sie fahren auf der linken Seite, man überholt daher von rechts und das ist für den kontinentalen Inselreisenden zu Beginn mehr als ungewohnt. Trotz allem steht man auch in London auf der rechten Seite der Rolltreppe.
 

Aber fernab der Touristenhighlights, die in jedem Reiseführer zu genüge zu finden sind, gibt es hier einige Anregungen, um ein dunkles und szenetaugliches Wochenende in London verbringen zu können.

 

London Dungeon:  Prädikat - sehr sehnwert!

Der London Dungeon ist eine Art historisches Gruselkabinet. Dort lernt man die Grausamkeiten und menschenverachtenden Behandlungen, die im mittelalterlichen London so üblich waren, kennen.

Der Dungeon dient jedoch eher der Unterhaltung, was den geschichtlichen Hintergrund ab und an etwas mangelhaft erscheinen läßt.

34 Tooley Street

Northern Line: London Bridge

Eintritt: um die 10 Pfund

 

London ist eine Stadt, die Trends setzt. Ob in der Mode- immerhin kam der Minirock aus London – oder in der Musik.

London und Shopping gehören zusammen. Sind es doch die bestimmten Dinge, die man sucht und man wird tatsächlich fast immer fündig.

 

Schwarzes Shopping: Zweifellos in Camden Town

Northern Line: Camden Town

Hier reihen sich unendlich viele Shopps an einander. Fast alle Wünsche werden hier erfüllt. Ein richtiges Einkaufsparadies für jeden der das Ungewöhnliche sucht!

Einige Geschäfte:

Gordon Jack

240 Camden High Street : große Auswahl an Schuhen.

Darkside:

Hier gibt es Gewand und Schuhe

245 Camden High Street:

www.darksideofcamden.co.uk

 

Im Camden Look Market kann man Stunden verbringen. Hier gibt es neue und Secondhand Mode, Bücher, Musikträger sowie Antikes. Stadtmusikanten verleihen diesem Markt einen besonderen Flair.

Gleich vis a vis ist der Stables Market in der Nähe von Camden Lock. Hier finden sich ebenso viele Geschäfte und auch die kulinarische Seite kommt hier nicht zu kurz. Man kann hier billiges Essen aus allerlei Länder erwerben.

Wiederum einige Geschäfte:

Blackrose: ein sehr bekannter Shop, der viele Bereiche abdeckt.

www.blackrose.co.uk

Cyberdog: Hier gibt es Cybermode und Cyberaccessoires mit einem LiveDj und am Wochenende auch immer wieder Tänzer dazu. Man taucht in eine Cyberwelt ein - unbedingt ansehen!

www.cyberdog.net

 

London, eine absolute Weltstadt hat auch ein ein nettes abendliches Unterhaltungsprogramm zu bieten:

Derzeit tritt ja das Gesetz zur Abschaffung der Sperrstunde in Kraft ;-) Es erlaubt Pubs, 24 Stunden täglich geöffnet zu haben. Bisher mussten Pubs um 23.00 Uhr und Clubs um 02.00 Uhr nachts schließen.

 

+ Slimelight:  der Innbebriff eines Undergroundlokals.

Das Slimelight ist Londons längster bestehender alternative Club. Dort kann man auf 2-3 Floors zu Klängen wie, Industrial, Noise, Cyber-Synth, Ebm, Cyber-Goth, Darkwave, Goth, Crossover und ausgefallenen alternativen Klängen tanzen.

Um hineinzukommen benötigt man jedoch eine Mitgliedskarte. Es gibt auch die Möglichkeit sich von Mitglieder auf die Gästeliste setzen zu lassen, damit man das Slimelight besuchen kann. Aber mehr dazu auf der Homepage.

www.slimelight.net

7 Torrens Street - Islington

Northern Line: Angel

 

+ The Electric Ballroom: Meist am Freitag finden immer wieder schwarze Feste statt. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich.

www.electricballroom.co.uk

184 Camden High Street

Northern Line: Camden Town

 

+Synthetic Culture: Jeden 3. Freitag im Monat im Egg Club.

 Getanzt wird dort auf 3 Floors zu Electro, Industrial und Rock....

www.syntheticculture.com

Egg Club

200 York Road

Kings Cross

Bus 390: die 3. Station nach Kings Cross

 

+ Davonshire Arms: sehr gemütliches Pub in Camden mit szenetauglicher Musik. Es werden dort immer wieder Veranstaltungen geboten.

Man trinkt dort vorallem gemütlich ein Guinness und einen Cider, gleich nach dem Shoppen!

 

 

Einen schönen, schwarzen und nicht zu teuren Londonaufenthalt;-)
 
(Morrigan)
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Was bleibt für die Ewigkeit?

Einige Gedanken über Trennungen.

 
Unser Innerstes ist tief schwarz. Doch trägt damit auch unsere Seele Tag für Tag tiefste Trauer? In schweren Phasen unseres Lebens bestimmt, besonders bei Verlust, aber sonst eher nicht, oder? Der Verlust eines lieben Menschen, besonders die Trennung davon, stürzt viele Menschen immer wieder in eine Krise. Man fällt auf einer Leiter bis zur letzten Sproße hinab. Um den Weg wieder hinaufzufinden benötigt man aber viel Geduld, Kraft, Ausdauer und Unterstützung von Freunden und Familie. Doch weshalb muss es immer dazu kommen?
 

Warum trennen wir uns in der heutigen Zeit immer leichter vom Liebgewonnenen?

Haben Teile der Menschheit, beeinflusst von dieser stressigen, schnelllebigen Zeit, aufgehört zu kämpfen und sich all seinen Problemen zu stellen? Wieso werfen wir bei groben Problemen alles weg? Nur um es leichter zu machen und uns seelische Unruhe oder gar Depressionen zu ersparen? Hat uns der Konsum, der Wahn fast alles besitzen zu müssen und auch zu können, derartig beeinflusst, dass wir nicht mehr in der Lage sind echte Bindungen einzugehen?

 

Laut diversen anerkannten Psychologen soll es heutzutage ja nur noch Lebensabschnittspartner geben, mit denen man immer eine bis mehrere Epochen zusammenlebt und glücklich ist, bis man sich „auseinanderlebt“ und gegensätzlich entwickelt. Da ja das Leben eine ständige Veränderung ist, passiert es oft früher als man glaubt und man geht langsam aber sicher doch getrennte Wege.

Selbst gesteht man sich das erst relativ spät ein. Der letzte Ausweg ist dann die Trennung und somit der Verlust. Ich frage mich oft, ob diese Theorie stimmt oder dass man im Gegenteil dazu dem Ganzen doch noch trotzen kann. Ist es möglich mit einem einzigen Menschen das Lebensglück finden? Eine Person, mit der man alle Höhen und Tiefen durchlebt. Strebt man heutzutage noch danach? Gibt man sich einer Illusion hin oder ist es doch mit ständiger Selbstreflektion schaffbar?

 

Ich vertraue auf das „Gute“ und glaube fest das es für jeden „Topf den passenden Deckel“ gibt. Die Trends zeigen ja das Hochzeiten nach wie vor in kommen sind (bin für das kommende Jahr gleich bei zwei eingeladen). Auf der anderen Seite bin ich der Überzeugung, dass der Mensch zum Leiden geboren wird. Denn daraus entwickelt sich die Persönlichkeit aus der unser Charakter und unsere Seele wächst. Schwere Zeiten sind sicher nötig um das Glück besser verstehen zu können. Die Trauer und ihre dazugehörenden Phasen sind sehr wichtig um Vergangenes aufarbeiten zu können und um später wieder für das Neue bereit zu sein.

 

Laut Kübler-Ross läuft der Trauerprozess nach einem bestimmten Schema, den Trauerphasen, ab.

1. Nicht-wahr-haben-wollen: Leugnen

"Nicht ich, das kann unmöglich mir passieren".

Bezeichnend für die Phase des Leugnens sind Schockgefühle, Unglaube, Starre und Betäubung. Das Leugnen schützt den Trauernden vorübergehend, bis er soweit ist, dass er sich dem Verlust stellen kann. Auf der einen Ebene weiß er, dass eine ihm nahestehende Person verloren ist, aber auf der anderen Ebene ist er noch nicht bereit, dieses zu akzeptieren. Leugnen ist ein natürliches Phänomen. Diese Phase kann Stunden, Tage oder Woche andauern.


2. Aufbrechen chaotischer Emotionen: Wut
"Warum ausgerechnet ich?" "Warum ich?" sind Fragen die sich Trauernde, meist mit großer Wut, stellen.

Typische Gefühle dabei sind Angst, Widerwille, Zweifel, Erleichterung, Wut und Traurigkeit. Wutgefühle können den Hinterbliebenen helfen, sich von den Schmerzen zu erholen. Die Wut zu unterdrücken kann zu Depressionen und Feindseligkeiten führen. Trauernde sollten sich bemühen, ihre Wut auf gesunde Weise zu äußern - darüber reden, Tagebuch schreiben, einschlagen auf ein Kissen oder die Wut in Bewegungsenergie durch Spaziergänge oder andere sportliche Aktivitäten umsetzen.

3. Suchen, Sich-finden und Sich-trennen:

In der Erinnerung wird das gemeinsame Leben noch mal durchlebt. Schließlich erklärt sich der Betroffene mit dem Verlust einverstanden.

4. Phase des neuen Selbst- und Weltbezugs: Akzeptanz

"Es ist gut so".

Nach großer Verzweiflung und vielen Kämpfen akzeptieren Trauernde schließlich die Realität des Verlustes eines geliebten Menschen, so dass der Heilungsprozess beginnen kann. Es eröffnen sich endlich neue Möglichkeiten - man sieht Licht am Ende des Tunnels. Das Leben sieht nicht mehr düster aus. Es gibt neue Hoffnung. Sie können wieder lachen und ihre Freunde und Familie wieder mehr genießen.

 

Aber genug von diesen düsteren und traurigen Gedanken. Ich hoffe, dass jeder von Euch sie nicht zu oft durchleben muß!
Stürzen wir uns in ein positves und doch schwarzes Jahr um weiter zu bewegen und bewegt zu werden.

 
(Morrigan)
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Weihnachten

Gedanken zur stillsten Zeit des Jahres

 
Weihnachten ist im Laufe der Jahre zum Fest des Schenkens mutiert und heutzutage fest in der Hand des Konsums. Schon im Herbst können wir uns vor den bevorstehenden Weihnachtsangeboten kaum retten und im September finden wir schon die ersten Schokonikolos in den Einkaufsregalen, wobei uns doch noch gar nicht der Kopf danach steht. Für das Weihnachtsshopping-Getümmel an den Adventsamstagen benötigt man nebenbei auch noch wirklich gute Nerven, Zeit und vor allem Ausdauer!
 

Schon als Kind konnte man es kaum erwarten, bis die Adventzeit vorbei war und endlich das Christkindl kam um den „artigen Kindern“ die Geschenke zu bringen. Heutzutage kommt der, ehemalig grüne und aus Lappland stammende Weihnachtsmann mit seiner rot-weißen Robe, der 1931 vom Cartoonisten Haddon Sundblom für die Coca-Cola Company im Rahmen einer Werbekampagne gezeichnet wurde.

Früher wurden viele von uns religiös erzogen - aber ist Religion, besonders bei diesen Feierlichkeiten, noch von Bedeutung? Die Besucherzahlen in den Kirchen beweisen doch meist eher das Gegenteil. In den heiligen Nächten , eine mitelhochdeutscheWendung und Ursprung des Wortes Weihnachten, liegt nicht mehr viel Heiliges.

 

In der heutigen Zeit, wo der Stress fast das komplette Leben regiert, haben wir kaum noch Zeit für ein Fest der Besinnung, des Friedens und der Nächstenliebe.

Früher waren Weihnachtsbräuche innig mit dem Fest verbunden, wie z.B. der Christ- bzw. Weihnachtsbaum, die Mitternachtsmette und ein fabelhaft zubereiteter Fisch. Das Grün des Baumes, meist die immergrünen Tanne, symbolisiert auch im Winter das nicht absterbende Leben und die Kerzen die Wiederkehr des Lichts und die Hoffnung auf hellere Jahreszeit. Aber sind das heute für uns wirklich noch die Gründe weshalb man sich einen Baum kauft und dann im heimeligen Heim schön dekoriert?

 

Weihnachten bedeutet auch Zeit zu haben für Familie und Menschen, die einen brauchen. Doch viele feiern mittlerweile Weihnachten um zu schenken - statt ein wenig besinnlich zu gedenken. Dabei gehören Geschenke zum guten Benehmen, je teurer umso besser. Oft kauft man Geschenke sinnlos und unüberlegt, nur damit man am 24.12. seine Familie und Freunde beschenken kann und auch ja etwas zurückgeschenkt bekommt. Ist Weihnachten in dieser schnelllebigen Zeit für uns überhaupt noch von Bedeutung, wo doch das meiste austauschbar ist wie die Forelle mit Fischstäbchen?

 

Sind wir doch ehrlich - Weihnachten ist ein Fest des Stresses geworden. Wir hetzen von einer Einladung zur nächsten, versuchen dabei auch noch die Verwandten des Partners bzw. der Partnerin zu besuchen. Dazu müssen wir aber noch schnell irgendeinen Mist kaufen, damit es ja keine beleidigten Gesichter gibt wenn man z.B. der Oma des Partners, die einem nichts bedeutet, nichts schenkt.

Und nach den Feiertagen sind wir ausgepowert vom Feiern und dem vielen Punsch, der einfach zu lecker war, obwohl wir uns ein wenig entspannen und Kraft für die Zukunft sammeln sollten.

 

Nehmen wir uns also bewusst Zeit, um uns Gedanken zu machen worüber sich unsere Mitmenschen freuen würden! Vielleicht ist es nämlich doch an der Zeit, dass wir uns ein wenig die alten Bräuche in Erinnerung rufen und die stillste Zeit im Jahr auch so genießen wie sie gedacht ist.

 

Damit wir uns ein wenig auf die schöne und kalte Zeit einstimmen zu können, ein paar Tipps wo man Weihnachtsmärkte finden kann, die sich jedes Jahr großer Beliebtheit erfreuen:

+ www.top.wien.at/winter/advent/dieschoenstenmaerkte.htm

+ www.weihnachtenseite.de/wien.html

 

Shopping Tipp:

Caleidolex-Onlineshop -  hier bekommt man Wohnkultur, die nach eigener Angabe „zum Sterben schön“ ist und originelle Weihnachtsdekoration für ein echt schwarzes Weihnachtsfest ;-)

www.caleidolex.de

 

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwächen vergibt.

Wenn der Starke die Kraft des Schwachen liebt.

Wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt.

Wenn der Laute bei den Stummen verweilt und begreift,

was der Stumme ihm sagen will.

Wenn das Leise laut wird und das Laute still wird.

Wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,

das scheinbare Unwichtige wichtig und groß wird.

Wenn mitten im Dunkeln ein einziges Licht,

Geborgenheit helles Licht verspricht und du zögerst nicht,

sondern gehst, so wie du bist, darauf zu,

dann fängt Weihnachten an.

 

(Morrigan & Guido)
 
 
 
 

Piercings -

alltäglicher Körperschmuck?

 
Warum tendieren viele Menschen immer mehr zu Piercings? Ist es Zugehörigkeit, der aktuelle Trend oder einfach nur ein Schmuckstück für jeden einzelnen? Es gibt kaum mehr jemanden in der jüngeren Generation, der keines hat oder zumindest mit dem Gedanken spielt sich eines zuzulegen. Für die Jugendlichen spielt wohl auch das Zugehörigkeitsgefühl zum etwas anders bzw. auffällig sein eine nicht unwesentliche Rolle. Man möchte sich von der konservativen Kultur und Umgebung abheben und dazu gehört weitläufig sicher auch das Piercing. Aber woher kommt es genau?
 

Piercings haben bei Naturvölkern eine lange Tradition. Das Piercing ist dabei oft Teil eines Rituals. Es weist seinen Träger mit einem neuen Alter oder Status aus. Dadurch unterscheiden sich Sippen und Familien. Bestimmte Stellen oder Materialen wie Elfenbein, Gold, Jade, Diamanten oder Smaragde sind bei den Sippenmitgliedern ein Zeichen von Status und Privileg. Bei den Inkas in Peru, den Azteken und Mayas in Mexiko sowie in Asien und im Südseeraum wurden in antiken Grabkammern sogar gepiercte Skulpturen gefunden. Ähnliche Traditionen gibt es auch in Afrika, wie z.B. diverse Knochenteile in der Nasescheidewand.

In Europa hingegen waren Piercings lange Zeit ein Aspekt für experimentierfreudigen Sex. Tatsächlich blieben Piercings früher der schwulen oder heterosexuellen SM- und Fetischszene vorbehalten. Später wurden Piercings bei Hippies und Bikern, allen voran der Ohrring, immer beliebter.

Mitte der 70iger Jahre demonstrierten Punks mit Piercings durch Ohren, Nase und Lippen ihre Gruppenzugehörigkeit. Punk war damals vor allem ein Ausdruck maßloser Wut und der Urschrei einer entrechteten Jugend. Ihre charakteristischen Sicherheitsnadeln brachten Piercings endgültig in die Öffentlichkeit. Ende der 90er wurde das Piercing auch in der westlichen Kultur „gesellschaftsfähig“. Kaum eine Körperstelle ist davon mehr ausgenommen. Zu den beliebtesten Körperteilen zählen zweifellos Ohren und Nase. Dicht gefolgt von Bauchnabel, Lippen, Zunge, Augenbrauen, Brustwarze und dem Intimbereich. Unter den Piercings ist das Intimpiercing ganz bestimmt der extravaganteste und außergewöhnlichste Körperschmuck und dient natürlich auch als erotischer Appetitanreger! ;-) Intimpiercings sind gut verborgen und nur Auserwählten zugänglich, was unumstritten von Vorteil ist.

 

Der große Benefit eines Piercings ist, das der Stich nur ganz kurz, dafür aber intensiv ist. Für manche wird das auch als sehr Lust stimulierend empfunden. Man kann kaum mehr damit aufhören, trachtet immer wieder nach einem neuen Piercing und fühlt sich dabei gleich ungemein verschönert. Gefällt einem das Piercing an dieser Stelle irgendwann einmal vielleicht doch nicht mehr, kann es ohne größere Anstrengungen entfernt werden und meist bleibt nur eine kleine Narbe zurück. Nichts desto trotz sollte davor eine gründliche Überlegung angestellt werden, ob einem das Piercing an dieser Stelle wirklich gefällt.

Piercingschmuck bekommt man heutzutage in vielen Formen, auch mit Steinen und in verschiedenen Farben. Fast jeder Wunsch wird dabei erfüllt. Titan hat sich dabei als das beste Material herausgestellt.

 

Sein persönliches Piercingstudio sollte man unbedingt nach Hygienerichtlinien auswählen und auch Tipps von Freunden sind dabei meistens sehr hilfreich. Es gibt immer wieder preisliche Unterschiede und am Besten stellt man seine eigenen Vergleiche an. Im Internet findet man ja genug Piercingsstudios und hilfreiche Tipps dazu.

 

Pflegetipps möchte ich nur kurz anstreifen, auch wenn man darüber sicher weit mehr berichten könnte! Nach Möglichkeit sollte man die Piercingstelle in den ersten 2 Wochen trocken halten und öfters desinfizieren, damit es zu keiner Entzündung des Stichkanals kommt. Bei jedem einzelnen kommt es nach dem Stich zu einer unterschiedlich langen Abheilungsphase. Die Dauer ist abhängig von der jeweiligen Körperstelle und den körpereigenen Abwehrkräften. Man kann aber davon ausgehen, dass die durchschnittliche Abheilungsdauer der Zunge bei 1- 1.5 Monaten liegt, bei der Lippe 1.5 – 2 Monaten und bei den Ohrknorpeln sogar bis zu 6 Monaten.

 

Ab wann zu viele Piercings am Körper überladen wirken muss jeder für sich selbst entscheiden, dafür gibt es keine Ratschläge oder Tipps. Geschmäcker unterscheiden sich ja bekannter Weise und was einem gefällt müssen andere nicht mehr so attraktiv finden. Aber die Piercings sollten auf jeden Fall mit dem persönlichen gesellschaftlichen Leben vereinbar sein, aber dabei gibt es ja glücklicher Weise die unterschiedlichsten Abstufungen… :-)

 

Buchtipps zum genaueren Nachlesen:

Marcel Feige - Tattoo & Piercing richtig gemacht (Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, 2004)

Marcel Feige - Piercing Intim (Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, 2004)

(Morrigan)
 
 
 
 

Halloween oder:

Der Kürbis, der die Welt bedeutet

 
Sie jährt sich wieder: die legendär-kitschige Nacht vom 31. Oktober zum 1. November. Die Rede ist von Halloween. Doch was macht man nachdem man seinen Jack-O'-Lantern ausgehölt hat und für die Halloweenparty an einem gut sichtbaren Platz aufgestellt hat? Jack-O'-Lantern's Innereien zu einer Kürbissuppe zu verarbeiten wäre auf jeden Fall eine gute Idee.
 

Übrigens: Von den Iren stammt der Brauch der Jack-O'-Lantern . Die Geschichte erzählt das Jack O. ein böser Mensch, Trinker und Betrüger gewesen ist. Eines Tages soll er den Teufel auf einen Baum gelockt haben. Als dieser in den Ästen saß ist Jack vom Baum gesprungen und hat ein Kreuz in den Stamm geritzt. Der Herrscher über alle verlorenen Seelen war somit oben am Baum gefangen. Er entlockte dem Teufel das Versprechen, dass er ihn erst wieder vom Baum lassen würde wenn dieser ihn nicht mehr verführen würde. Als Jack starb wurde er, da er zeitlebens nur ein schlechter Mensch war, nicht in den Himmel eingelassen. Da auch der Teufel ein eher geringes Interesse daran hatte ihn in der Hölle wieder zu sehen, gabe er Jack O. ein Stück Kohle in einer Rübe, mit dem er durch die Dunkelheit zwischen Himmel und Hölle wandern konnte.

Zwar beneidet niemand Jack, aber der Volksmund hat aus dieser Geschichte abgeleitet, dass man mit dieser Rübe die Geister abschrecken könne. Als Amerika entdeckt wurde und die Menschen auf die großen Kürbisfelder stießen, tauschte man die Rübe gegen den Kürbis aus. Da der Kürbis größer war und sich für diesen Zweck auch gleich besser verwenden ließ, schnitzte man noch schnell grausige Gesichter rein, um eine bessere, für Geister und Tote, abschreckendere Wirkung zu erzielen. Auch heute noch versucht die amerikanische Kirche Halloween zu christianisieren, indem sie versucht den durchwegs heinischen Jack-O'-Lantern mit Kreuzen statt Gruselgesichtern zu propagieren. Jetzt aber - die Rezepte:

 

Dazu braucht man für 4 Personen folgende Zutaten:

2 EL Olivenöl

2 Zwiebeln, gehackt

2 zerdrückte Knoblauchzehen

1 kg Jack-O'-Lantern Innereien, sprich Kürbis

1,5l Gemüse- bzw. Hühnersuppe

Den Saft von 1 Orange und ein wenig Schale sofern unbehandelt

3 EL frisch gezupften Thymian

150 ml Milch

Salz und Pfeffer

Knuspriges Brot zum dazuessen

 

1

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und darin die Zweibel 3-4 Minuten weich dünsten. Dann Knoblauch und Kürbiswürfel hinzufügen und unter Rühren 2 Minuten mitdünsten.

 

2

Die Suppe, Orangensaft und Orangenschale, sowie 2 Esslöffel Thymian dazugeben und 20 Minuten dünsten bis der kürbis gar ist.

 

3

Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Tipp: Um die Kürbissuppe noch ein wenig mehr zu verfeinern empfiehlt es sich ein wenig Muskat hinzuzufügen!

 

4

Die pürierte Suppe wieder in den Topf geben, sofern nicht darin püriert, un die Milch unterrühren. Das ganze 3-4 Minuten nochmals erwärmen aber nicht mehr aufkochen!

 

5

Auf den Teller mit der Supper, mit dem restlichen Thymian garnieren und servieren.

 

Tipp: Man kann die Kürbissuppe statt mit Thymian auch mit Kürbiskernen und einigen Tropfen Kürbiskernöl verfeinern, wobei letzteres den Geschmack noch mehr abrundet

 

Da unser Jack-O'-Lantern aber noch ein wenig mehr Fleisch hat, können wir zum Beispiel auch noch Tagliatelle mit Kürbis machen.

 

Zutaten für 4 Personen:

500g Kürbis

3 EL Olivenöl

1 Zwiebel, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

4-6 EL frische Petersilie

1 kräftige Prise frisch geriebene Muskatnuß

250 ml Gemüse- bzw. Hühnersuppe

125 g Parmaschinken

150 g Schlagobers

250 g Tagliatelle

Salz und Pfeffer

Frisch geriebener Parmesan zum servieren

 

1

Kürbis in ca 1cm große Würfel schneiden.

 

2

In einem großen Topf 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen, Zwiebel darin glasig dünsten. Die Hälfte der Petersilie dazugeben und 1 Minute anbraten

 

3

Den Kürbis dazugeben, 2-3 Minuten braten und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

 

4

Die hälfte der Suppe in den Topf gießen, aufkochen, abdecken und 10 Minuten lang köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Bei Bedarf Suppe nachgießen. Den Parmaschinken in Streifen schneiden, in den Topf geben und unter regelmäßigem rühren 2 Minuten kochen.

 

5

Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Die Tagliatelle mit dem restlichen Öl darin bissfest kochen. Abgießen, abtropfen lassen und auf einen vorgewärmten Servierteller geben.

 

6

Das Schlagobers unter Kürbis und Schinken rühren und erhitzen. Über die Nudeln Geben und mit der restlichen Petersilie sow dem Parmesan bestreuen

 

(Guido)

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Schwarzes Kochen

BLACK FOOD

 
Man sollte es ja mit der Affinität zur „Farbe“ Schwarz nicht allzu sehr übertreiben – schwarzes Klopapier, Zahnpasta oder ähnliches? Naja…Manchmal sind solche Spinnereien aber dann doch ganz witzig, deshalb hab ich für Euch ein hundertprozentig „szenetaugliches“ Menü zusammengestellt: die schwarz-rote Farbkomposition ist ganz einfach ein „Eyecatcher“ ;-) Und damit wir uns nicht nur mit den Oberflächlichkeiten beschäftigen, kann ich euch darüber hinaus auch garantieren, dass der Geschmack hält, was die Optik verspricht! Außer man mag keinen Fisch…
 

Vorspeise

 

Crostini mit toskanischer Olivenpaste

Zutaten:

150 g schwarze Oliven ohne Stein

2 eingelegte Sardellenfilets

1 getrocknete Chilischote

1 TL Zitronensaft

4 Knoblauch

1 TL Thymian frisch (oder 1/2 TL Thymian getr.)

6 Salbeiblättchen

1 EL Kapern

ca. 100 ml Olivenöl

Salz, Pfeffer

Sardellen und Chilischote hacken, anschließend gemeinsam mit den Oliven, Kapern, Kräutern und den Knoblauchzehen pürieren (Stabmixer, Mörser oder Küchenmaschine) und langsam das Olivenöl einfließen lassen, bis eine Paste entsteht. Abschließend mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abrunden. Paste auf vorgeröstete bzw. getoastete Weißbrotscheibchen streichen.

Bruschetta

 

Zutaten:

4-5 große reife Tomaten

4 Knoblauchzehen

8 EL Olivenöl

Basilikumblättchen

Bauernbrot aus Sauerteig oder Toskanabrot

Salz, Pfeffer

 

Tomaten mit Messer an Unterseite kreuzförmig einritzen und ca. 1 min. in kochendes Wasser legen, dann in kaltes Wasser legen, häuten, entkernen und fein hacken. Brot von beiden Seiten anrösten (im Grill, Backofen, Toaster oder Pfanne). Knoblauchzehen halbieren und das geröstete Brot damit auf einer Seite einreiben, anschließend Brot mit Olivenöl beträufeln. Tomatenstückchen salzen, Pfeffern und mit einem EL Olivenöl vermischen und auf die Brote streichen. Mit streifig geschnittenem Basilikum bestreuen.

 

Hauptgang

 

Schwarze Tagliatelle mit Tintenfischragout

 

Zutaten:

ca. 700 g Calamari in Ringe oder Streifen geschnitten (frisch oder tiefgekühlte, ist egal)

400 g gehackte Tomaten (frisch oder Dose)

150 ml trockener Weißwein

7 EL Olivenöl

1 Zwiebel gehackt

3 Knoblauchzehen gehackt

ca. 4 EL gehackte Petersilie

½ TL getr. Chiliflocken

450 g schwarze Tagliatelle

Salz, Pfeffer

 

Wer Zeit und Lust hat kann natürlich die Tagliatelle auch selbst machen – es lohnt sich! Dazu 400 g glattes Mehl, 4 ganze Eier, 1 Päckchen Tintenfischtinte (gibt es z.B. am Naschmarkt im Fischgeschäft) und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Achtung – ist etwas anstrengend ;-) Sollte der Teig zu fest sein kann man einfach etwas Wasser reinkneten. Ca. 20 min. rasten lassen. Mit der Nudelmaschine ausrollen und in Streifen schneiden. Bis zum Kochen auf einem bemehlten Tuch oder Blech aufbewahren.

So, jetzt zum Ragout: Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl glasig rösten, dann die Calamari ca. 3-4 min. mitbraten lassen und mit dem Weißwein ablöschen. Kurz aufkochen lassen und dann die Tomaten und Chiliflocken dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt ca. 1 Stunde köcheln lassen, bis die Calamari gar sind (einfach zwischendurch immer wieder mal probieren). Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

Die Nudeln al dente kochen, abgießen, Calamari entweder über die Nudel verteilen oder untermischen, mit reichlich frischer Petersilie bestreuen und noch ein paar Tropfen Olivenöl darüber träufeln.

Dessert

 

Schokomousse im Marzipanmantel

Zutaten:

200 g Marzipan

Staubzucker zum Bestreuen

220 g Edelbitterschokolade

3/8 l Schlagobers

50 g Staubzucker

4 cl Cointreau.

250 g Himbeeren (bereits aufgetaut)

1 EL Zitronensaft,

2 EL Staubzucker,

2 Packungen Vanillezucker,

 

Eine Rehrückenform (28 cm Länge) mit Klarsichtfolie auskleiden. 150 g Marzipan mit einem Nudelholz auf einer mit Zucker bestreuten Arbeitsfläche zu einem etwa 34 x 18 cm großen Rechteck ausrollen, die Rehrückenform damit auskleiden. Überstehendes Marzipan abscheiden. Restliches Marzipan mit dem abgeschnittenen Marzipan verkneten und zu einem etwa 28cm x 11cm großen Rechteck ausrollen und für später aufheben. (besser etwas mehr Marzipan einkaufen, damit man genügend zum Ausrollen hat!)

Schokolade in Stücke teilen, im Wasserbad schmelzen und ca 10 Minuten abkühlen lassen, sie sollte dann gerade noch streichfähig sein. Schlagobers mit Staubzucker steif schlagen, Cointreau unterrühren und vorsichtig unter die Schokolade ziehen.

Masse in die Rehrückenform füllen und glatt streichen. Mit beiseite gestellter Marzipanplatte abdecken. Die Marzipanränder vorsichtig mit den Fingern etwas zusammendrücken. Das Mousse mindestens 4 Stunden, am besten aber über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Für die Sauce Himbeeren mit Zitronensaft, Staub- und Vanillezucker pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Schokomousse aus der Form stürzen, Folie abziehen und vorsichtig in Scheiben schneiden und auf Himbeersauce anrichten.

 

Alle Rezepte reichen für ungefähr 4 Personen, das Dessert ist etwas großzügiger bemessen. Wer jetzt bezüglich der Länge und des Aufwandes der Rezepte Angst bekommen hat: alles halb so schlimm – die Vorspeise kann man ja schon am Vortag vorbereiten, alles andere lässt sich mit ausreichend Wein und netter Gesellschaft eigentlich recht schnell zubereiten! Einen schönen Abend wünsche ich Euch…

(Justine) 

 

 

 

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Schwarzes Kochen

Szenen aus der Küche

 
Schon im alten Rom waren die lukullischen Genüsse bekannt. Auf einer Liege ließ sich der römische Adel geschälte Weintrauben in den Mund legen und selbst auf den wildesten Orgien wäre nichts los gewesen, wenn das Buffet nicht gestimmt hätte. So wie früher ist es auch noch heute, nur das wir in den seltensten Fällen Sklaven zur Verfügung haben, die uns, auf einer Liege räkelnd, in aller Gemütlichkeit füttern. Aber eine Party ohne Snacks ist das gleiche wie eine Orgie ohne Ausschweifungen.
 

Damit also etwas Sex in die ganze Angelegenheit kommt gibt es sie - die Partysnacks. Wer kennt ihn nicht, den „geliebten“ Mayonaise-Nudelsalat, in dem am Ende meistens Bier und Zigaretten schwimmen. Oder den ausgefallenen Strudel, der schon nach zehn Minuten weg ist und einige, zu langsame Mäuler, traurig zurück läßt. Damit das nicht passiert ist die richtige Planung notwendig und man sollte lieber eine Spur zu viel kochen… Außerdem gibt es ja noch das Gefrierfach, sollte unerwarteter weise doch etwas übrig bleiben ;-)

Wie notwendig gute Verpflegung ist weiß Christina! Bands wie Xotox, Kiew, Implant (und auch Schwarzes Wien) konnten auf der höchstwahrscheinlich fettesten Party des Jahres, dem Headhunter Festival, in den Genuß ihrer Kochkünste kommen. Verwöhnt wurden wir mit der wohl besten Gulaschsuppe der Welt, die leider ein geheimes Familienrezept ist. Dazu gab es, wie es sich gehört, Semmeln und viel Bier. Zur kulinarischen Abwechslung gab es eine vegetarische thailändische Reispfanne, die der Gulaschsuppe um kaum etwas nach stand.

Leider kann Christina nicht für alle kochen, sie war jedoch so nett und hat extra für euch ein bunt gemischtes dreigängiges Menü zusammengestellt, das zum Nachkochen einlädt. Als Vorspeise bittet eine pikante Knoblauchsuppe zu Tisch, gefolgt von Puten-Curry mit Champignons und Erbsen. Den krönenden Abschluß bilden leckere, gebratene Bananen mit Vanillerahm.

(Guido)

Knoblauchsuppe pikant

Zeit: ca. 25 min

Zutaten:
4 Knoblauchzehen
10 dag Margarine oder Butter
2-3 geschälte Tomaten
Suppe bzw. Suppenwürfel

etwas Lauch
3 Erdäpfel
Petersilie
1 Zwiebel
Salz

Zubereitung:

1. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in der Butter leicht anrösten. Den Knoblauch schälen und mit den geschälten Tomaten dazugeben. Mit Petersilie und etwas Salz würzen. Die rohen Erdäpfel schälen, würfelig schneiden und dazugeben. Mit Wasser oder Suppe aufgießen und ca. 20 min kochen lassen.

 

2. Suppe mit einem Stabmixer pürieren und abschmecken. Mit feingeschnittenen Lauchringen garnieren und mit Pfeffer bestreuen.

 

Puten-Curry mit Champignons und Erbsen:

Zeit: ca. 25 min
Zutaten für 4 Personen:
400g Putenbrust (ca 4 kleine Putenschnitzel) in Streifen geschnitten
1 Flasche RAMA Cremefine zum Kochen
frische Champignons

1 Pkg Erbsen
1 El Zitronensaft
2 El Olivenöl
2 Tl Curry (ich nehme meistens mehr)
Salz

Pfeffer

Zubereitung:
1. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die mit Salz und Pfeffer gewürzten Putenstreifen darin kurz und scharf anbraten, danach aus der Pfanne nehmen.

2. Die Champignons fünf Minuten in derselben Pfanne rösten, salzen und pfeffern. Curry und Zitronensaft beifügen, durchrühren Cremefine einrühren.

3. Das bereits angebratene Fleisch in die Pfanne geben und fünf Minuten 
leicht kochen lassen. Mit Reis und Erbsen als Beilage servieren.

 

Gebratene Bananen mit Vanillerahm:

Zeit: ca. 15 min

Zutaten für 4 Personen:
4 Bananen
2 El Kristallzucker
2 El Zitronensaft

für den Vanillerahm:
1 Flasche Rama Cremefine zum Schlagen
2 El Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker (oder das Mark einer echten Vanilleschote)

Zubereitung:

1. Den Kristallzucker in einer geräumigen Pfanne langsam erhitzen bis er hellbraun 
wird.

2. Die der Länge nach halbierten Bananen mit der Schnittlänge nach unten 
einlegen. Die Pfanne hin und her schwenken, so daß die Bananen über den 
Topfboden gleiten. Zitronensaft und ein bisschen von dem ungeschlagenen 
Schlag beifügen, weiterschwenken. die bananen umdrehen und vom feuer 
ziehen. die Bananen sollten nicht länger als 4 Minuten braten (sonst 
werden sie gatschig!)

3. Für den Vanillerahm die Rama Cremefine zum Schlagen mit Vanillezucker und Staubzucker vermischen und aufschlagen. Die Bananen auf einem Teller plazieren, den Vanillerahm dazugeben und servieren.

(Christina)

 

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Schwarzes Reisen

Steyr, Headhunter und vieles mehr...

 
In knapp einem Monat findet heuer zum 2. Mal das Headhunter-Festival in Steyr statt. Wir haben für Euch einen kurzen Artikel zusammengestellt, der einen kurzen Einblick in die Stadt Steyr geben soll und auch aufzeigt, welche Möglichkeiten sich neben oder fernab des Festivals zum Entdecken lohnen.
 

Steyr, die über 1000 Jahre alte Romantik- und Christkindelstadt, zählt bestimmt zu einer der schönsten Altstädten Mitteleuropas. Am Zusammenfluss von Enns und Steyr, an der so genannten Romantikstraße gelegen, ist Steyr eingebettet in eine Landschaft, die schon Franz Schubert „ über alle Begriffe schön“ fand.

Steyr kann man am Besten zu Fuß oder per Fahrrad erkunden. Man findet dort prächtige gotische und barocke Kirchen, enge Gässchen, romantische Hinterhöfe in der mittelalterlichen Altstadt. Ebenso bietet die Stadt auch Wehrgräben, die teilweise noch im Original erhalten sind.

Viele Sehenswürdigkeiten in der Stadt entstanden aus der Geschichte, z.B: die Bürgerhäuser am Stadtplatz, das berühmteste ist das Bummerlhaus und die alten Fabriksanlagen im Wehrgraben, ebenso steht in Steyr Österreichs schönstes Rokoko Rathaus!

Über der Stadt steht das Schloß Lamberg. Dieses ist auf den Grundfesten der Styraburg erbaut worden, der die Stadt ihre Gründung verdankt.

Die schöne Umgebung der Stadt lädt wirklich zur Erkundung zu Fuß ein, ebenso bietet die Stadt immer wieder zahlreiche Veranstaltungen.

 

Steyr kann mit 2 Museen aufwarten:

1: Museum Arbeitswelt Steyr: www.museum-steyr.at

Wehrgarbengasse 7

4400 Steyr

Dieses Museum erreicht man über den historischen Stadtteil der Wehgraben. Nach einigen Minuten Gehweg entlang des Flusses erreicht man das Museum.

Zur Zeit werden folgende Ausstellungen bis 28.8. 2005 geboten.

+ Sonderausstellung 2005: Mythos Staatsvertrag

Geschichten aus der Geschichte.

Öffnungszeiten: täglich außer Montag: 9 – 17 Uhr

Eintritt: 4.75 €

+ Internationale Wanderausstellung: Migration

(Das bedeutet laut Duden Wanderung)

Eine Zeitreise nach Europa

Der Österreichische Beitrag zum EU – Projekt

Öffnungszeiten: täglich außer Montag: 9- 17 Uhr

Eintritt: 4.75 €

 

2: Museum Stadt Steyr

Grünmarkt 26

4400 Steyr

Dieses Gebäude wurde 1611 erbaut und diente ursprünglich als Getreide- und Lebensmittelspeicher der Innerberger Hauptwerkschaft.

Im Museum der Stadt Steyr sind volkskundliche Sammlungen, wie Nagelschmiede, Steinparz'sche Vogelsammlung und Waffen aus der Produktion des Industriellen Josef Wendel, die einst an die Hochblüte der Eisenstadt erinnert. Ebenso kann man Anton Petermandl`sche Messersammlung, der Bestand umfasst ca. 500 Stücke aus fast der ganzen Welt bewundern.

Im unteren Teil des Gebäudes sind noch die Lamberg`schen Krippenfiguren ausgestellt, die ca. 200 Stück umfassen.

Öffnungszeiten: täglich außer Montag: 10- 16 Uhr

Eintritt: kostenlos

 

Zur gleichen Zeit wie das Headhunter-Festival, findet in Steyr das Stadtfest statt, welches nicht nur mit köstlichen Weinen und Gegrilltem lockt... ;-)

 

Bei Schönwetter empfiehlt sich sehr ein Besuch im Garstener Freibad.

Garsten ist die angrenzende Ortschaft an Steyr, wenn man in Richtung Reichraming fährt. Viel Liegfläche und ein großes Schwimmbecken in teilweiser Waldlandschaft, sogar mit einer richtig langen Rutsche, laden zum Relaxen und Abkühlen nach dem Festival ein. Also nicht die Badehose vergessen!! :-)

Zu guter letzt noch eine Liste mit günstigeren Übernachtungsmöglichkeiten, damit die Anreise etwas leichter fällt.

 

Steyrstadtplan: http://www.map2web.cc/steyr/std3.php?&fdimx=3&fdimy=2

 

Unterkunftsverzeichnis:

Es ist ratsam beim Buchen immer wieder anzugeben, dass man das Headhunter-Festival besucht.

 

+ Campingplatz:

Campingplatz Forelle

Kematmüllerstr. 1 a
4400 Steyr
Tel.+Fax: 0 72 52 / 78 0 08
e-mail: forellesteyr@gmx.at
www.forellesteyr.com

 

+ Jugendherberge:

Jugendherberge Steyr

Josef Hafnerstraße 14
4400 Steyr
Tel. & Fax: 0 72 52 / 45 5 80
e-mail: jugend@steyr.gv.at

Etagenduschen und WC,
Gemeinschaftsraum mit Kabel TV und Video.

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 15.00 - 22.00
Sa., So. u. Feiert.: 17.00 - 22.00

Ausstattung und Preise:
1 Zimmer mit 2 Betten und 14 Zimmer mit 6 Betten

 

+ Privatzimmer:

 

+ Ferienwohnung Familie Schnaubelt

Jägerbergweg 5, 4400 Steyr

Tel.: 0 72 52 / 54 3 81 Fax: 0 72 52 / 76 7 95

e-mail: bernhard.schnaubelt@utanet.at

Kapazität und Preise:

1 Appartement (bis zu 3 Personen)   € 45.-

Ausstattung/Beschreibung:

Unsere Ferienwohnung ist mit Wohnküche, Schlafzimmer, Dusche, WC und Sat-TV für bis zu 3 Personen ausgestattet. Gitterbett und Hochstuhl vorhanden. Ruhige, zentrale Lage. Nichtraucher.

Für längeren Aufenthalt (Studenten, Praktikanten) Preis auf Anfrage!

 

+ Privat-Pension Albrecht

Alois-Huemer-Straße 1,

4400 Steyr, Tel.: 0 72 52 / 54 0 78,

Fax: 0 72 52 / 54 0 78 - 32

Kapazität und Preise:

1 Appartement (2 - 4 Personen), 1 Zweibettzimmer, 3 Einbettzimmer   

 

Appartement   Preis auf Anfrage

Zimmer - p. P. inkl. Frühstück   € 17,-

 

Ausstattung/Beschreibung:

Großer Aufenthaltsraum, Balkon, Sauna, Solarium, Fitnessraum, Pool, Apartement auf Wunsch mit Frühstück.

+ Forster Cornelia

Privatzimmer, Stelzhamerstraße 26g, 4400 Steyr,

Tel. 0 72 52 / 47 2 22

Kapazität und Preise:

1 Vierbettzimmer, 1 ZweibettzimmerAusstattung/Beschreibung:

Ruhige Lage. 10 Gehminuten ins Zentrum.

TV und Kühlschrank im Zimmer. Zimmer mit Balkon ausgestattet.

+ Forster Norbert

Stelzhamerstrasse 26f, 4400 Steyr, Tel: 0 72 52 / 47 222

Kapazität und Preise:
1 EZ mit Balkon, 1 DZ, 1 Dreibettzimmer, 1 VierbettzimmerAusstattung/Beschreibung:
Ruhige Lage, 10 Gehminuten ins Zentrum, TV im Zimmer, Kühlschrank im Zimmer

 

 

+ Pensionen/ Gasthäuse:

 

+ Frühstückspension: Leichtfried

Gertraud Leichtfried
Haratzmüllerstraße 25
4400 Steyr
Tel.: 0 72 52 / 52 4 38
Fax: 52 4 38 - 13
e-mail: leichtfried@liwest.at
www.steyr-austria.com

Familiäre Pension unterhalb vom Zusammenfluß von Enns und Steyr.
Ca. 8 Gehminuten zum Bahnhof und zum Stadtplatz. Eigener Parkplatz im Innenhof.

 

+ Gasthof Bauer
Inh. Fam. Trauner
Josefgasse 7, 4400 Steyr
Tel.: 0 72 52 / 54 4 41
Fax: 0 72 52 / 51 9 36
e-mail: bauers.gasthof@aon.at

Kleiner, familiär geführter Gasthof.
Ruhige Lage im historischen Stadtteil Eysnfeld. Ca. 15 Gehminuten vom Zentrumentfernt.
In der Nähe befindet sich die Schwimmschule, ein öffentliches Bad, das mit dem Wasser der Steyr gespeist wird.

 

+ Gasthaus Holzer

Neustifter Hauptstraße 5
4407 Steyr-Gleink
Tel.: 0 72 52 / 76 2 88

Ca. 10 min. vom Stadtkern entfernt.
Ganztägig warme Küche
mit Hausmannskost - Spezialitäten.
Schöner Gastgarten. Eigener
großer Parkplatz.

Ruhetage:
Jänner - April Mo + Di
Mai - Dezember Mo

(Morrigan)

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Der schwarze Canossagang

Über den langen Weg in eine nutzlos funktioniernde Gesellschaft

 
Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung, Identität und Individualität sind die großen Grundpfeiler meines Verständnisses von der Welt. Doch manchmal geraten meine Ansichten ins Stocken. Dann nämlich, wenn man im Alltag auf eine Gesellschaft trifft, die in ihrer Nutzlosigkeit durch nichts übertroffen werden kann. Oder nein, nutzlos ist sicherlich das falsche Wort. Denn diese Gesellschaft treibt den Konsum voran wie kaum eine andere. Ihre Werte sind Materialismus, Globalismus, Markenfetischismus und ihr Programm lautet Werteverfall. Sie sind die Totengräber jeder Individualität. Ich spreche von der so genannten „Gut-Menschen-Gesellschaft“.
 

Warum ich so dagegen wettere? Ganz einfach: Ich lehne es ab, von einer Gesellschaft bedroht zu werden, die nichts weiter im Schilde führt, als Dolby-Surround Anlagen zu kaufen, mit Autos zu prahlen oder mit über Dreißig Playstation zu spielen, weil der Intellekt zum echten Leben nicht ausreicht. Ich lehne eine Gesellschaft ab, die nur um „gesehen“ zu werden sich jeder Oberflächlichkeit hingibt und kein Lifestyle-Thema, keine Gutmenschentoleranz und keine Kaufgelegenheit auslässt.

Die Totengräber unsere Kultur, sie sind längst unter uns. Sie sitzen in den Firmen, durchziehen die Straßen mit ihren Einkaufstüten und reden ekelhaft gebildet über Wein. Wenn die Schwarze Szene die These ist, dann ist diese Gesellschaft ihre Antithese.

Unlängst hat mir eine Freundin erzählt, dass sie eine Freundin an diese Gesellschaft verloren hat. Traurig. Aber nachvollziehbar. Wer sich mit den Borg anlegt, wird bald assimiliert. Aber dennoch gibt es Hoffnung. Denn obwohl feststeht, dass dieser gleichgeschaltete Aufstand der Massen (Ortega Y Gasset lässt grüßen) wie eine Tsunami unsere abendländische Kultur überflutet und alles mitreißt, was individuell, originell und lebenswert ist, so gibt es doch einige Mutige, die dieser Welle der Nutzlosigkeit standhalten und Freundschaften eingehen, die mitten in dieser verdorbenen Gesellschaft wurzeln.

Tatsächlich, das Leben spielt oft üble Streiche. Dennoch: diesen Mutigen gehört im Grunde mein Respekt. Denn sie stürzen sich furchtlos in die tosenden Wellen dieser schwammigen Konsumgesellschaft mit dem Wissen, dass es schwer wird, die eigene Identität inmitten von Stumpfsinn zu bewahren. Doch vielleicht vollbringen sie ja auch Wunder und können den einen oder anderen von ihrem Dogma der Konsumkontrolle befreien, vielleicht gelingt es ihnen sogar eine kleine, einsame schwarze Insel inmitten der dunklen Wolken willenloser Schafe zu bilden. Denn wer weiß, jede Gesellschaft hat eine Archillesferse. Viele Kriegsherren, Politiker, Prediger und Führer haben es vorgemacht.

In diesem Sinne: Es lebe die Individualität, es lebe die Identität! Dafür steig ich auf die Barrikaden. Und wenn es mir das Leben kostet.

 

(Hohenstaufen)

 

 
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Das gemachte Mensch

Symmetrisch & Kuschelweich

 
Unlängst in einem Szene-Club in der Wiener Innenstadt - fern jeder schwarzen Kultur. Da ich zuvor einige zähe Termine hatte, fand ich die Musik an diesem Abend angenehm erfrischend. Sie belebte, sorgte für einen leichten, klaren doch nicht dummen Kopf und war umspült von urbaner Jugendkultur. Ich kaufte Bier und stellte mich an den Rand des Geschehens. Und ich beobachtete. Vielleicht liegt es an meinem ständigen Drang Dinge zu hinterfragen. Vielleicht hätte ich einfach nur nach dem zweiten Bier nach Hause gehen sollen. Aber an diesem Abend formte sich in mir ein großer Zweifel, der mich seit dem nicht mehr loslässt. Worum es geht? Um Kultur, Gesellschaft, Lebensformen und Visionen, natürlich.
 

Nun, alles begann mit zwei jungen Mädchen, die sich halb entschlossen an den Rand einer leeren Tanzfläche wagten und nervös anfingen mit ihren Armen und Beinen zu zappeln. Ich musste lächeln, war ich doch die ekstatischen und dominierend bestimmten Bewegungen schwarzer tanzender Frauen gewohnt – ach, wie sehr ich das liebe. Dieses Gezappel aber... nein. Mit Tanzen hatte das wenig zu tun. Sei's drum, Tanz ist Geschmack, Talent für Rhythmus und Gefühl ist Schicksal. Ich wollte nicht urteilen, blieb aber dennoch an den beiden hängen. Das heißt, ich blieb an ihrer Unweiblichkeit hängen. Oder war ich schon wieder von der Schwarzen Szene verwöhnt?

Ich wechselte meine Position und stellte mich an die Bar. Neben mir standen zwei junge Männer. Sie unterhielten sich gelangweilt und warfen mir einen neugierigen Blick zu. Waren es dieselben zwei, die vorhin so ungelenk getanzt hatten? Waren das aber nicht Frauen? Trugschluss. Die beiden Frauen tanzten noch immer. Ich bekam einen Gedanken in den Kopf, der mich schon vor einigen Jahren beschäftigte. Eine Studie behauptete damals, dass durch die von den Massenmedien infiltrierte Gesellschaft zunehmend von Unisexualität und Alterslosigkeit geprägt wird. Mann und Frau treffen sich optisch in der Mitte, treiben den Geist aufgeklärter, weltoffener und vor allem toleranter Jugend ab 13 Jahren vor sich her, bis sie scheinbar in ewiger Jugend ersterben. Vorbei ist die jugendlich stufenweise Entwicklung. Ab 13 erreicht man den optisch ideellen Status-Quo und zieht seine unisexuelle Haltung durch, bis die Falten unter den Augen auf die Tränendrüse drücken.

Eine verhängnisvolle Theorie. Ich weiß.

Dennoch lässt mich der Gedanke nicht los, dass Männer und Frauen und mittlerweile ganze Generationen immer weiter zueinander rücken. Im Prinzip natürlich wunderbar, nur: Ist es nicht schön, wenn ein Mann als das wahrgenommen wird, was er ist? Ist es nicht schön, wenn Frauen ihre Weiblichkeit zeigen und nicht mit denselben Klamotten herumstapfen wie ihre Freunde? Ich gehe sogar noch weiter: Ist Individualität nicht wunderbar?

Natürlich, werden jetzt einige schreien, gerade in der schwarzen Szene, wo doch alle schwarz herumlaufen, gerade dort ist doch Anpassung höchstes Gebot, um nicht zu sagen, die um alles in Welt notwendige Eintrittskarte für die Szene? Nein, schrei ich zurück. Gerade in der Szene – zumindest so wie ich sie verstehe – lebt das Individuelle, schwarz ist nur die Identität. Einer der tausend Gründe, warum ich die schwarze Szene so liebe, ist eben ihre Authentizität. Frauen zeigen ihre Weiblichkeit, Männer ihre Männlichkeit, Künstler ihre Kunst und Entertainer ihr Programm. Jeder ist wie er ist, tut was er kann und ist eben so alt wie er ist. „In der Szene kann man alt werden“, hat mir einmal jemand gesagt, der gerade seinen Dreißiger gefeiert hat. „Das kann man“, sagte ich ihm mit 34 und fühlte mich jung. Ich stehe dazu. Authentisch. Echt.

Ich übe mich jetzt in Vorurteilen und spinne mal so vor mich hin, aber: Ist es nicht diese gnadenlose Gutmenschentoleranz, die nirgends anecken und nirgends auffallen will, die in Wahrheit die ideale Spielwiese für den perfekten Konsumenten darstellt? Ist man wirklich anders und individuell, wenn man sich vom anderen nur durch seinen Namen und den Klang seiner Stimme unterscheidet? Ist die Sandkastenrevolution der „Wir sind Helden“-Generation nicht in Wahrheit das Ergebnis einer gefinkelten Strategie, die asymmetrische Snowboards in symmetrische umwandelt, nur um effizienter produzieren zu können? Und die einem dabei noch einredet, dass es egal sei, ob man den linken Fuß vorne hat oder den rechten? Snowboard ist unisex? Für das ewigjunge Mensch?

Nein. Ich sehne mich nach Anecken, Asymmetrie und Unterschied, getragen von den Grundpfeilern Respekt und Höflichkeit. Und da auch ich mich in Respekt und Höflichkeit üben will, respektiere ich auch die beiden Mädchen (oder Frauen) auf der Tanzfläche und verlasse höflich das Lokal. Zuhause ärgere ich mich noch, dass ich für einen Augenblick versucht war, die gesamten Besucher dieses Events in denselben Topf zu werfen, was natürlich Unsinn ist. Das Grauen zieht sich wie schlechtes Wetter durch alle Szenen, Schichten und Nationen. Und, um es in Anspielung an Tocotronic zu sagen: „Wenn wir irren nachts im Kreis, eine Bewegung gegen den Fleiß – all das mag ich. Aber so leben, nein danke!“

(Hohenstaufen)

 

 
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Schwarzes Reisen: Wohin in Berlin?

 
Fast die ganze Welt strömt irgendwann nach Berlin, und der Rest schaut auf diese Stadt. Sie ist hip, trendy, schick, szeneaktiv, wild, innovativ, mutikulturell, spannend, kreativ, aufregend.... Diese Auflistungen stehen in diversen Reiseführern, ob das auch wirklich stimmt, haben wir für Euch ergründet und werden einen kurzen Einblick bieten. Natürlich soll es auch nicht an geeigneten Tipps für Eure Berlintour mangeln!
 

Berlin, die Hauptstadt Deutschlands mit ca. 3.4 Mio. Einwohnern, ist im Milleniumszeitalter am meisten durch das Zusammenwachsen von Ost und West geprägt. Es ist eine Stadt der Kontraste und eine Stadt von weltgeschichtlicher Bedeutung.

Die Weitläufigkeit Berlins ist von modernster Architektur, viel Grün und zahlreichen Parkanlagen geprägt. Ebenso bietet sie ein gutes System für den öffentlichen Personennahverkehr.

 

Durch die Großflächigkeit Berlins sollte man sich am Beginn seiner Berlinreise, sofern man nicht mit dem Auto unterwegs ist, eine Wochenkarte oder Tageskarten kaufen. Das ist sicher die billigste Variante alles zu erkunden. An den Wochenendenächten fahren die meisten U- und S- Bahnen im Intervall von 15 bis 30 min, was anderen „Hauptstädten“ auch nicht schlecht stehen würde.

 

Um einen groben Überblick zu bekommen kann man mit Doppeldeckerbussen eine geführte Fahrt durch die Metropole unternehmen und erleben. Es fallen, je nach Angebot, um die 14 Euro Kosten an. Dafür fährt man fast 2 Stunden durch Berlin und wird Zeitzeuge dieser Stadt. Die Touren sind meistens in deutscher und englischer Sprache geführt. Man bekommt einen überraschend guten Gesamteindruck von Berlin und erfährt viel geschichtlichen Hintergrund. Zeitweise muss man leider die Witze der Moderation ertragen, aber sonst war es die Geldinvestition wirklich wert.

Man erlebt Kontraste zwischen:

Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, Unter den Linden, Kurfürstendamm, Potsdamer Platz, Museumsinsel und Kulturforum.

Die Bustouren werden vom Brandenburgertor oder vom Kurfürstendamm gestartet.

 

Sehr beeindruckend sind natürlich die noch wenigen bestehenden Teile der Berlinermauer (ursprünglich war sie ca. 155 km lang!). Ebenso grandios ist der Potsdamerplatz, da sich dort einige bautechnisch-spektakuläre Meisterleistungen befinden. Dort steht unter anderem das Sony Center, das sich durch sein luftiges, zeltartiges Dach über die Plaza, in das Berliner Stadtbild einfügt. Danach kann man gemütlich in den Potsdamer Platz-Arkaden, mit seinen 140 Läden, Restaurants und Cafes, shoppen gehen.

Für einen sehr langen Einkaufsbummel bietet sich auch der Kurfürstendamm an und dort sollte man unbedingt einen Besuch beim KaDeWe (Kaufhaus des Westens) einplanen.

 

 
Fernab von den Touristenhighlights haben wir für Euch die Lokale und Einkaufsmöglichkeiten der schwarzen Szene in Berlin erkundet. Äußerst praktisch und informativ sind die kleinen Szene-Heftchen wie z.B: Etoile oder A Question of Lust, die gespickt sind mit Adressen, Terminen, Interviews und Reviews sind. Man findet sie in diversen Szene-Shops und kann sich sehr gut daran orientieren und informieren, was in Berlin los ist und welche Veranstaltungen im jeweiligen Monat stattfinden.
 
                     LOKALTIPPS
 

BALZAC COFFEE

Dort gibt es ausgezeichnete Kaffees in verschiedensten Variationen. Der Caramel-Macchiato ist ein heißer Tipp, sehr lecker!

Davon gibt es 7 Filialen in Berlin.

z.B.:

+ Schönhauser Allee 116

(U2 Station: Schönhauser Allee)

+ Potsdamer Platz 10

(U-Bahnstation Potsdamer Platz)

+ Friedrichstraße 207/208

(U6 Station: Kochstraße )

SCHWARZES CAFE

Dieses Cafe ist 24 Std. geöffnet, außer Dienstags, da ist es von 3- 11 Uhr geschlossen. Es gibt dort eine sehr große Speisekarte und einige Gerichte bekommt man rund um die Uhr. Die Toiletten alleine sind schon sehr sehenswert, aber das müsst Ihr Euch selbst ansehen, darüber wird hier nichts verraten. Ein Besuch wird euch sicher nicht enttäuschen. Es ist sehr gemütlich zum Ausspannen, nicht nur für Zwischendurch.

+ Kantstraße 148

(S-Bahnstation Savignyplatz )

K17

Im K17 finden am Wochenende Feste und manchmal auch Konzerte auf 3 Floors, über 3 Stockwerke verteilt, statt und kaum ein Musikbereich kommt zu kurz. Vor allem der Freitag ist sehr zu empfehlen. Sehr schöne und imposante Lokalität!

+ Pettenkoferstraße 17a

(S-Bahnstation Frankfurter Allee)

DUNCKER CLUB

Hier finden Feste vor allem Sonntags und Montags statt. Gespielt wird Musik aus den Bereichen: Indiepop, Waveclassic, Eigthies u.v.m.

Der Duncker Club punktet vor allem mit seinem Angebot an verschiedensten Cocktails, die preislich unter der 5 Euro Grenze liegen.

+ Dunckerstraße 64

(U5 Station Frankfurter Tor )

RAW TEMPEL

Konzerte und Feste finden hier in meist unregelmäßigen Zeitintervallen statt.

Wir besuchten diese Lokalität im Rahmen des Schlagstrom Festivals.

Dieser Abend stand im Zeichen von Industrial, Noise, EBM und Electro. Es gab 4 Konzerte, mit Agonoize als Headliner, und im Anschluss eine Party. Die Lokalität erinnert etwas an die „alte, kleine, Wiener Arena“. Es war sehr toll, dass wir auch einmal die Möglichkeit hatten ein Konzert auf unserer Berlinreise erleben zu können.

+ Revaler Straße 99

(U1 Station/ S Bahnstation Warschauer Straße)

Diese Liste könnte man jetzt natürlich fast endlos fortsetzten, da es in Berlin sehr viele Möglichkeiten gibt, seine Abende zu verbringen! Wir haben euch nur die Lokale vorgestellt, die wir auch selbst besucht haben - mehr konnten wir aus zeitlichen Gründen leider nicht "testen"... 

 

 

EINKAUFEN IN BERLIN
 

XTRAX

Sicher der bekannteste Shop in Berlin, mit sehr große Auswahl an Kleidung, Accessoires und Schuhen auf 2 Ebenen. Leidet jedoch an einer sehr kühlen Atmosphäre.

+ Schönhauser Allee 48

(U2 Station Eberswalder Straße)

www.x-tra-x.de

PLASTE+ELASTE

Gute Auswahl an Fashion, Shoes und Accessoires, mit einem sehr großen Angebot für die Bereiche Elektro- und Cyberwear:

+ Bergmannstraße 15

(U7 Station Gneisenaustraße)

www.plaste-elaste.com

DARKSTORE

Der Darkstore bietet eine sehr große Auswahl an Gewand, vor allem für das männliche Geschlecht! Hier gibt es Klamotten, Boots, Schmuck, CDs und Accessoires mit einer äußerst netten und hilfsbereiten Bedienung.

+ Boxhagener Straße 23

(U5 Station Frankfurter Tor)

www.dark-store.de

CRAZY BOX

Dieser kleine und entzückend eingerichtete Shop punktet vor allem mit netten Accessoires und Freaky Things. Dort gibt es wirklich sehr trendige Sachen wie z.B. Taschen mit den modischen Totenkopfmotiven.

+ Gabriel- Max Straße 10 ( gleich ums Eck vom Darkstore)

www.crazy-box-berlin.de

HAUTNAH

Ein sehr exquisiter Shop auf 3 Etagen der Schuhe, Korsetts, Fetischkleidung und Clubwear in Gummi, Leder, Lack, Strech, Netz und Textil bietet. Unter anderem findet man auch DVDs, Wein, S/M- und Erotikspielzeug.

+ Uhlandstraße 170

(U1 Station Uhlandstraße)

DARK MARKET

Der Gothic-Flomarkt findet jeden 2. Sonntag im Monat, von 13-18 Uhr, im Duncker Club statt. Bei einem Dark Breakfast zu ausgewählter Musik kann man Kleidung, Bücher, Tonträger, Schmuck, Rauchware, Esoterika etc. erwerben.

Infos: www.gothic-berlin.de

                EXTRATIPPS FÜR EIGENKREATIONEN

TÜRKENMARKT am Maybachufer (jeden Freitag)

Hier kann man sehr billige Stoffe, als auch Zubehör erwerben und kann dabei auch noch Handeln :-) Netter Flair, im Winter leider etwas kalt, da im Freien.

+ U6 Station Hallesches Tor

KNOPF PAUL

Große Auswahl an Zubehör, Schnallen, Knöpfen etc.

+ Zossener Straße 10

(U7 Station Gneisenaustraße)

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Das war unser kleiner Einblick in die Stadt Berlin - hoffentlich findet ihr hier einige hilfreiche Tipps für die kommende Berlintour.

Berlin bietet sehr viel zu entdecken und wartet nur darauf von Euch erforscht zu werden!

 

Fröhliches schwarzes Reisen wünscht

Morrigan

 

 

(Morrigan)
 
 
 

VSOP und eine Welt in Öl

 
Fällt euch bei V.S.O.P. Christian Kolonowitz mit seinem skurril-banalen Musikorchester ein? Oder denkt ihr an Weinbrand. Hübsche Mittelklasse? Weit gefehlt! VSOP meint „Very Special Oil Paintings“ und ist ab sofort unter www.vsop.at online. VSOP ist eine neue und wunderbare Website, die feine Ölgemälde direkt ins Wohnzimmer liefert. Wer alte, klassische Kunst schätzt, ist dort mehr als richtig.
 

Bei VSOP handelt es sich um beeindruckende Reproduktionen großer Klassiker, die vom Original oft kaum zu unterscheiden sind. Zugegeben, ich war am Anfang auch nicht sicher, ob die Kopien auch tatsächlich das halten, was sie versprechen. Aber ich wurde eines besseren belehrt und habe jetzt einen „echten“ und riesiggroßen Caspar David Friedrich über dem Sofa hängen. Erstklassige Arbeit und perfekte Lieferung. Wer mal etwas anders schenken will, sollte beruhigt mal auf www.vsop.at vorbeischauen. Übrigens, kleiner Tipp: Bei "Themen" auf "Rätsel" klicken...

(Hohenstaufen)

 
 
 

Winterliche Liköre -

Alchemie für Anfänger und Fortgeschrittene...

 
Aufgrund der zahlreichen Anfragen nach den Rezepturen der Liköre aus eigener Hand vom Weihnachts-Special am 18.12. findet Ihr hier die Anleitung zur Eigenproduktion. Die Prozedur ist im Grunde recht einfach, am besten, man legt gleich einen größeren Vorrat an - obwohl dieser erfahrungsgemäß nicht sehr lange bestehen bleiben wird! Die Winterabende sind ja bekanntlich lang und kalt...
 

Winterkälte

1 Zimtstange und die unbehandelte Schale einer Zitrone mit 500 ml Wodka ein paar Stunden durchziehen lassen. Wodka abseihen. 250 g Honig erwärmen, bis er flüssig ist und abkühlen lassen. Wodka mit Honig vermischen und in Flaschen abfüllen. Vor dem Trinken gut schütteln!

Tiefster Winter

Je 12 g Kardamom, Nelken, weißen Pfeffer und Zimt im Mörser zerstoßen. Gewürze mit 250 g Zucker und 700 ml schweren Rotwein ca. 30 Minuten am Herd knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Abkühlen und durch ein feines Sieb, Küchentuch oder Filter abseihen. Mit 700 ml Weinbrand mischen und abfüllen.

Back to the Egg

4 frische! Eidotter mit 300 g Staubzucker schaumig rühren. 5/8 Liter Milch (am besten etwas länger haltbare Milch) mit 2 Pkg. Vanillezucker 10 Minuten kochen und dann abkühlen lassen. Dottergemisch mit der Milch verrühren und 1/4 Liter Weinbrand (oder Weingeist) untermischen. Abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren, vor dem Trinken aufschütteln!

(Justine)

 
 
 
 

Schwarz oder Grufi?

Warum ich nicht auf Friedhöfe gehe...

 
Ich gebe zu, ich bin über Dreißig. Und weiters gebe ich zu, ich arbeite in einem anerkannten und renommierten Unternehmen. Dennoch trage ich schwarz. Jeden Tag. Manchmal wechselt die Farbe der Krawatte, manchmal die dunkle Farbe meines Hemdes. Eigentlich nicht spektakulär. Trotzdem beschäftigt die Kollegen meine Konsequenz. Fern der aktuellen Modetrends, ist das denn erlaubt? Bald fragt man, tuschelt man, mutmaßt man und endlich: die Erkenntnis. Er ist ein Grufti. Ich höre Wörter wie Kinderschänder, Tierquäler, Friedhofswandler. Alles Klischees – schon hundertmal in tausenden Foren widerlegt und doch: sie krallen sich fest in der Meinung der Öffentlichkeit, die in Momenten des Alltags auf einen prallt wie ein unerwarteter Platzregen.
 

Unlängst fragte mich eine Kollegin (über Vierzig), wieso ich mit über Dreißig dieses pubertierende Zeugs noch immer nicht abgelegt hätte? Wieso ich immer noch auf Friedhöfe gehe? Auf Friedhöfe. Ich muss gestehen, ich gehe nicht auf Friedhöfe, sagte ich. Und vorausschauend sagte ich, dass ich auch keine Kinder schände und sogar selbst einen Hund habe und dass ich ihn nicht quäle. Kopfschütteln. Dann bist du gar kein Grufi? Nein, sagte ich, ich bin schwarz.

 

Schwarz provoziert und bezieht Stellung. Schwarz ist ein Lebensgefühl. Egal ob Fünfzehn oder Achtzig. Schwarz ist bunter als der grauste Alltag. Aber wem erzähle ich das, ihr wisst es doch ohnehin am besten. Sei's drum. Meine Kollegin ging wieder zurück an ihre Arbeit. Verunsichert und grübelnd ob sie in ihrem bisherigen Leben nichts versäumt hatte. Am nächsten Tag trug sie einen schwarzen Pullover und einen schwarzen Rock. Sie wusste nicht warum.

 

Schwarz ist eine Option. Kein Dogma. Ich liebe schwarz. Vor allem im Alltag.

(Hohenstaufen)

 

 
 
 
 

10 kleine Grufties

Christian von Aster / P. M. Hoffmann / Schwarwel

(Verlag EEE)

 
Irgendwie lässt schon der Titel vermuten, dass es sich bei dem Büchlein um ein Comic handelt, das mit den bereits übermäßig strapazierten Klischees der schwarzen Szene spielt. Naja, halb so schlimm…Es gibt ja schließlich auch genügend Vertreter dieser karikierten Subpopulation in der Gothic Szene, das ist auch ein Grund mehr, warum ich beim durchblättern dieses Pixie Büchleins für Erwachsene wirklich herzlich lachen musste (oje, was für ein Fehler! Wie konnte ich nur vergessen, dass lachen eigentlich zu den Kardinalfehlern in diesem Buch zählt)! Ohne Frage – wer sich darin selbst wieder erkennt, dem wird das Lachen wohl eher vergehen, ist ja auch zu traurig… Aber man lacht ja schließlich gerne über andere (obwohl's keiner gerne zugibt).
 

Alles in allem ein lustiges und bissiges kleines Büchlein, nett gezeichnet und mit wirklich gut getroffenen Figuren. Bleibt nur jedem zu wünschen, dass sich die dargestellten Persönchen nicht im eigenen Bekanntenkreis wieder finden, zumindest nicht alle zusammen!!!

(Justine)
 











 
 
 

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